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The Real American - Joe McCarthy (2010-2011)

Arbeitstitel Der wirkliche Amerikaner - Joe McCarthy
Sparte Kinospielfilm
Regie Lutz Hachmeister
DrehbuchLutz Hachmeister
Ausführende Produktion HMR Produktion
 
AuftragssenderZDF
ProduktionslandDeutschland
GenreDokudrama, Dokuspiel, Historisch

Cast   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Schauspieler Rollename
  John Sessions  Joe McCarthy  [HR]  
  Justine Waddell  Jean Kerr/McCarthy  [HR]  
  Tim Ahern  Allen Welsh Dulles (CIA)  [NR]  
  Philip Bulcock  Alvin Spivak (Reporter)  [NR]  
  Jeff Caster  Lyman Kirkpatrick (CIA)  [NR]  
  Morgan Deare  Drew Pearson (Kolumnist)  [NR]  
  Daniel Fritz  David Schine  [NR]  
  James Garnon  Richard Nixon  [NR]  
  Trystan Gravelle  Roy Cohn  [NR]  
  Al Gregg  Reporter 1  [NR]  
  Jesse Inman  Francis Carr (Staff, Büro McCarthy)  [NR]  
  Shaun Lawton  John G. Adams (Armeeberater)  [NR]  
  Toby Longworth  Walter Pforzheimer (CIA)  [NR]  
  Ryan McCluskey  William Bundy (CIA)  [NR]  
  Liam Mockridge  Joe McCarthy (11 Jahre)  [NR]  
  Spencer O’Brien  Young McCarthy (19-23 Jahre)  [NR]  
  Mark Plonsky  James Jesus Angleton (CIA)  [NR]  
  Philip Rosch  Farmer McCarthy  [NR]  
   Esther Zimmering  Sekretärin Mary Driscoll  [NR]  
  Guido Schurmann  Freund von Joe McCarthy   
  Cosima Shaw  Louise   

Crew   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Abteilung Tätigkeit Name Anmerkung
  Ausstattung Szenenbildner  Ralf Mootz
  Art Director  Utta Hagen
  Außenrequisiteurin  Dagmar Wiggenhauser
  Innenrequisiteurin  Sandra Münchenbach historisch usa 50er jahre
  Set Dresser  Silvie Naunheim historisch (USA 40er / 50er Jahre)
  Location Scout  Stefan Möller
  Baubühne  Andi Krause
  Bühnenmalerin  Andrea Wehrheim
  Requisitenfahrer  Luciano Vanini
  Ausstattungspraktikantin  Alana Reimer
  Besetzung Casting Director  Sarah Lee
  Drehbuch Drehbuchautor  Lutz Hachmeister
  Drehbucheditorin  Carina CC Steinmetz
  Drehbucheditor  Trevor Gerard
  Dialogeditorin  Elisabeth Clarke
  Filmgeschäftsführung Filmgeschäftsführer  Klaus Flesch
  Kamera Kameramann  Hajo Schomerus
  2nd Unit Kameramann  Christopher Popp
  2nd Unit Kameramann  Thomas Jacobi
  2nd Unit Kameramann  Stefan Wiesen
  2nd Unit Kameramann  Martin Filfil
  Steadicam Operator  Thomas Korda
  1. Kameraassistentin  Pat Klinkhammer
  2. Kameraassistent  Nicolas Altmaier
  DIT Digital Imaging Technician  Valentin Steiner
  DIT Digital Imaging Technician  Filipp Forberg
  Standfotograf  Tom Trambow 1 DT
  Standfotograf  Willi Weber
  Kamerabühne Kamerabühnenassistent  Arne Schriever
  Kamerabühnenassistent  Yves Daubenberger als Marcel Daubenberger
  Kostüm Kostümbildnerin  Lucia Faust hist. 50' er Jahre
  Kostümbildassistentin  Martina Schall historisch 50ger Jahre
  Garderobiere  Sarah Raible historisch 20er - 50er Jahre
  Garderobiere  Jean-Ding Lee historisch, 50er
  Zusatzgarderobiere  Vanessa Horsmann ,historisch
  Licht Oberbeleuchter  Amnon Schmuckler
  Best Boy  Felix Keuck
  Beleuchter  Björn Schäfer
  Lichtassistentin  Lisa Maria Müller
  Maske Maskenbildnerin  Delia Mündelein
  Maskenbildner  Horst Allert
  Zusatzmaskenbildnerin  Sabine Lanzinger
  Zusatzmaskenbildnerin  Dorit Krieger
  Musik Komponist  Jewgeni Birkhoff
  Postproduction/VFX Computer Graphics 3D Artist  André Hindenburg
  Title Designer  Alexander Ziegler
  Digital Colorist  Dirk Meier
  Producer Produzent  Lutz Hachmeister
  Koproduzentin  Anne Even
  Koproduzent  Günther van Endert
  Koproduzent  Donald Jenichen
  Associate Producer  H.W. Pausch
  Assistent des Producers  Annkatrin Schiller
  Produktion Herstellungsleiterin (Line Producer)  Carina CC Steinmetz
  Herstellungsleiter (Line Producer)  Volker Hahn
  Postproduction Supervisor  Lena Amanda Koch
  Assistant to Postprod. Supervisor  Magnus Hedman
  Produktionskoordinatorin  Manuela Groh
  Produktionsassistentin  Tanja Gust
  Erster Aufnahmeleiter  Florian Holzapfel
  Motivaufnahmeleiterin  Friedegard-Nelly Schunk
  Setaufnahmeleiter  Thomas Höret
  Assistent der Set-AL  Marc Nolden
  Set Runner  Hendrik Niklas
  Produktionsfahrer  Sven Schladweiler
  Produktionsfahrer  Herbert Hoppe
  Personal Driver  Marcel Winterscheid John Sessions
  Produktionspraktikant  Peter Riedl [1] 
  Produktionspraktikantin  Katharina Bergmann
  Produktionspraktikantin  Julia Lottermoser
  Regie Regisseur  Lutz Hachmeister
  1. Regieassistentin  Nicole Erksmeier
  2. Regieassistent  Roman Russo
  Persönlicher Assistent  Hermance Grémion
  Continuity  Jana Romahn
  Schnitt Editor  Mechthild Barth
  Online Editor  Yannick de Decker
  Stunts Stunt Koordinator  Marc Sieger
  Ton Filmtonmeister  Rolf W. Hapke
  Filmtonmeisterin  Laura Schnurre
  Filmtonassistent  Markus Hüser
  Ton-Postproduktion Sound Supervisor  Stephan Colli
  Mischtonmeister  Gerald Cronauer
  Mischtonmeister  Luigi Rensinghoff TV - Fassung - de/en
  Sounddesigner  Jan Petzold
  Synchrongeräusche Editor  Frank Lehner
  Synchrontonmeister  Klaus Terhoeven
  Sprachsynchron Editor  Markus Wimmer
  Geräuschemacher  Sebastian Stroux
  Geräuschemacher  Wilmont Schulze

Produktionsfirmen   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Firma  
  HMR Produktion

Vertriebs- / Verleihfirmen Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Firma  

Facilities Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Geschäftsbereich Firma
  Ausstattung Kostüm   Augenweide Optik  historische Brillen
  Kostüm   PATIN-A SHOP GmbH  Kostümequipment
  Locations und Studios   ZeitRaumRechercheLocation 
  Kamera Kamerabühne   OK-Eventservice 
  Produktion Drehbuch   Dubdolls  Übersetzung Deutsch>...
  Finanzen, Recht und Versicherung   Mecon Media Concept Ltd.  Gagenabrechnung (Kom...
  Produktionsservices   C.I.A. - cooks in action Film ...  C.I.A. Teamcatering
  Produktionsservices   step GmbH 
  Vor der Kamera Komparsen/Kleindarsteller   Agentur Eick, Eick & Weber GbR  Kl.Rollen,KDs,Komp
  Stunts   face off GmbH 

Kurzinhalt Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
Vor fünfzig Jahren, im Jahr des Sputnik-Schocks, starb Senator Joseph Raymond McCarthy. Er wurde nur 48 Jahre alt - offizielle Todesursache: „Hepatitis“. Doch der Mann deutsch-irischer Abstammung aus Appleton, Wisconsin, hatte sich buchstäblich zu Tode getrunken. Der „McCarthyismus“ aber hat den wirklichen Senator McCarthy überlebt.
Mit Lutz Hachmeisters Dokudrama „Der wirkliche Amerikaner“ entsteht nun zum ersten Mal – mit ZDF/ Arte, der Filmstiftung Nordrhein-Westfalen und dem DFFF – ein umfassendes Lebensbild über den Senator und seine Zeit. Zwar haben zahlreiche Dokumentar- und Spielfilme das Thema seit den 50er Jahren aufgegriffen – von Fred Zinnemanns „High Noon“ (1952) bis zu George Clooneys Oskar prämiertem Werk „Good Night, and Good Luck“ von 2005. Doch ein differenziertes filmisches Porträt über den Senator aus Wisconsin hat es seit Glenn Silbers Dokumentarfilm „Joe McCarthy - An American Ism“ von 1978, der sich auf McCarthys frühe Karriere konzentriert, nicht mehr gegeben.
Exklusive Zeitzeugeninterviews und Archivmaterialien
McCarthys enger Mitarbeiter James Juliana wird erstmalig persönliche Einblicke in die Arbeitsweise des McCarthy-Komitees und den Verlauf der von ihm geführten Anhörungen geben und die Hintergründe für den politischen Sturz des Senators in ein neues Licht rücken. Zu weiteren Interview-Partnern zählen der damalige Harvard-Student Henry Kissinger, der Vize-Präsident der Washington Post und Watergate-Legende Ben Bradlee. Berkeley-Professor und Medienkritiker Ben Bagdikian wirdüber die Funktionsweise der damaligen Medienwelt aufklären und McCarthy als deren brillanter Manipulator porträtieren. Zu den Folgeschäden der McCarthy-Ära äußert sich – unter anderen – Pulitzerpreisträger und Bestseller-Autor Haynes Johnson.

Über fünfzig Jahre speiste sich das Bild der Verhörmethoden McCarthys aus den Fernsehübertragungen der öffentlichen Anhörungen aus den Jahren 1953 und 1954. So lange hatte man die Mitschriften der geschlossenen Hearings des Senators unter Verschluss gehalten. Dabei verliefen gerade viele der geheimen Verhöre für die Zeugen traumatisch. Die Vorladungen wurden fast immer erst kurz vor dem anberaumten Termin zugestellt; die Zeugen hatten keine Ahnung, worüber man sie befragen würde. Das Dokudrama bietet nun erstmals die Möglichkeit, die geschlossenen und nachfolgenden öffentlichen Anhörungen unter Einbeziehung ihrer Rezeptionsgeschichte (Memoiren, Zeitungsartikel, etc.) und von Zeitzeugenaussagen transparent darzustellen. Neben dem damaligen Außenamtsmitarbeiter Vladimir Toumanoff und Ex-Kommunist Bill Mandel wird der bekannte Psychologie-Professor Leon Kamin exklusiv über seine Erfahrungen vor dem McCarthy-Ausschuss berichten.
Auf Basis der erst kürzlich veröffentlichten Verhörprotokolle liefern ergänzende Spielszenen erstmals einen authentischen Blick hinter die geschlossenen Türen des McCarthy-Komitees. Überdies brachte die dem Film zugrunde liegende intensive Recherche in zahlreichen amerikanischen Archiven über 300 Zeitzeugen-Interviews mit (heute verstorbenen) ehemaligen Jugendfreunden, Lehrern, Studien-, Arbeitsund Armeekollegen McCarthys und Journalisten zu Tage, die bisher noch nie ineinem Film verwendet wurden und die faktenreiche Basis für den Großteil der Spielszenen liefern. Diese fiktionalen Szenen, die – wahrheitsgemäß – kleinere Episoden aus dem Leben McCarthys darstellen, runden das Projekt ab und füllen Lücken, die bisher in allen McCarthy-Darstellungen offen geblieben sind.
Moderne Collage
In Hachmeisters Film, der aus Spielszenen, Interviews, Archivbildern und auch den Spiegelungen McCarthys in der amerikanischen Populärkultur komponiert wird, wird McCarthy als früher Medienpolitiker kenntlich, der die modernen Varianten der Journalistik – Gerüchtekolumnen, investigativen Journalismus, die Informanten und Zuträger in Washington, das aufkommende Massenmedium Fernsehen – so lange für sich nutzen konnte, bis er in einem bis dahin nie gekannten TV-Zirkus, den „Army-McCarthy-Hearings“ zum Gejagten seines eigenen Komitees wurde.

Der Film folgt aber auch den Wurzeln McCarthys und führt an zentrale Lebensstationen in seinem Heimatstaat Wisconsin. Der Sohn eines Landwirts betrieb zunächst eine Hühnerfarm, holte dann im Alter von 19 Jahren in Rekordzeit seinen Highschool-Abschluss nach, studierte Jura in Milwaukee und wurde – nach einer kurzen Karriere als Anwalt in Provinzorten wie Waupaca und Schawano – mit 31 Jahren zum jüngsten Bezirksrichter in Wisconsin gewählt. Mit welchem Ehrgeiz McCarthy seine politische Karriere vorantrieb und selbst von seinem Marine- Stützpunkt im Pazifik die PR-Maschine für seine Wahl zum Senator antrieb, sollen sein Neffe Kelly Kornely und die damaligen Wahlkampfhelferinnen Julia Haese und Cody Splitt beschreiben.
Dass der „Kommunistenjäger“ McCarthy einen Bundesstaat im Senat vertrat, der im Zuge der gescheiterten Revolution im Jahr 1848 von deutschen Sozialisten gegründet worden war und bis heute als einer der liberalsten Staaten Amerikas gilt,gehört ebenso zu den weitgehend unbekannten Merkwürdigkeiten wie der Exorzismus auf dem Grab des Senators im Februar 1968 – feierlich in Szene gesetzt von Charles-Manson-Biograf Ed Sanders und Beat-Poet Allen Ginsberg. Entmystifizierung McCarthys Der Film will mit den vielen Mythen, die um McCarthy ranken, aufräumen. Wer sich im Dickicht von Tatsachen, Halbwahrheiten und Legenden zurechtfinden will, muss als Erstes den gordischen Knoten von McCarthy und McCarthyismus zerschlagen. Das erfordert vor allem, den Senator aus Wisconsin selbst wieder stärker in den Fokus zu rücken. McCarthys Geschichte muss vorsichtig gelesen werden, unter besonderer Berücksichtigung des Timings seiner Anschuldigungen und den Beweisen, auf denen sie beruhten. McCarthy benutzte die Kommunistenfurcht der Nachkriegszeit zunächst als reinen Wahlkampfschlager. Später glaubte er ernsthaft an die größte Verschwörung der Weltgeschichte, zumal auch noch China an Maos Revolutionäre verloren ging. Der ehemalige Top-Spion und KGB-General Oleg Kalugin wird bestätigen, dass es in hohen US-Regierungsfunktionen tatsächlich Stalin-Sympathisanten gab. Paradoxerweise trug McCarthy mit seinen irrlichternden und schlampig vorbereiteten Verhören aber eher dazu bei, das Problem zu verschleiern.

(c) HMR Produktion, 2010


Release Dates Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
  Kinostart Deutschland 12.01.2012

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 Produktionsinformationen   Anzahl der Drehtage k.A.
  Drehzeit 31.08.2010 bis 16.09.2010
  Drehort/e Köln und Umgebung
  Lauflänge 105/90 min
 Technische Informationen   Seitenverhältnis k.A.
  Farbe/SW Farbe