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 © ARD
  

Eichmanns Ende (2009-2010)

Arbeitstitel Der Referent Eichmann
Sparte Doku-Spielfilm
Regie Raymond Ley
Ausführende Produktion doc.station GmbH Med...
 
AuftragssenderARD, NDR
ProduktionslandDeutschland
GenreDokudrama, Dokuspiel

Cast   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Schauspieler Rollename
  Herbert Knaup  Eichmann  [HR]  
  Ulrich Tukur  Sassen  [HR]  
   Axel Milberg  Fritz Bauer  [HR]  
   Michael Hanemann  lothar Herrmann  [HR]  
  Henriette Confurius  Silvia Hermann  [NR]  
  Cornelia Kempers  Vera Eichmann  [NR]  
   Johannes Klaußner  Nick Eichmann  [NR]  
  Judith Engel  Miep Sassen  [NR]  
  Susanne Hoss  Veronika  [NR]  
  Wolf Bachofner  Felix Shinnar  [NR]  
   Peter Cieslinski  Fritz Langer  [NR]  
  Vivien Ciskowska  Saskia  [NR]  
  Nina Kronjäger  Nelly, Eichmanns Geliebte  [NR]  
  Stefan Mehren  Hühnerkäufer  [NR]  
  Robert Meller  Ephraim Hofstätter  [NR]  
  Kai Möller  Ludolf von Alvensleben  [NR]  
  Christiane Ostermayer  Renate  [NR]  
  Oliver Törner  Eberhard Fritsch  [NR]  
  Finni Maj Eckstein  Nebenrolle  [TR]  
  Hendrik Massute  Wärter  [TR]  
  Renate Regel  Sekretärin Bauer  [TR]  
  Jamila Saab  Nebenrolle  [TR]  
  Bettina Scheuritzel  Anna Lindhorst   

Crew   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Abteilung Tätigkeit Name Anmerkung
  Ausstattung Szenenbildner  Harald Turzer
  Außenrequisiteurin  Erato Evangelou Szb:H. Turzer, historisch 1947-1962
  Innenrequisiteurin  Sarah Nauen Dreh Niedersachsen,historisch
  Location Scout  Andrea Giesel
  Baubühne  Wilk Krecke
  Bühnenplastiker  Fumiari Ogawa
  Requisitenfahrer  Jan Bäss Wendland
  Requisitenfahrer  Danilo Schlegel /Baubühne
  Besetzung Casting Director  Claudia Engelhardt
  Kamera Kameramann  Dirk Heuer
  2nd Unit Kamerafrau  Yoliswa von Dallwitz
  1. Kameraassistent  Jens-Christian Wanzeck
  Data Wrangler / Digital Loader  Hagen Schöne Digital Clapper Loader
  Standfotografin  Marion von der Mehden
  Kamerabühne Kamerabühne  Heiko Matting
  Kostüm Kostümbildnerin  Heike Hütt
  Kostümbildassistentin  Stefanie Jauß
  Zusatzgarderobiere  Katharina Drescher
  Licht Oberbeleuchterin  Therese Andersson
  Best Boy  Andreas Kowol
  Beleuchter  Stefan Laws
  Beleuchter  Halil Spahic
  Maske Maskenbildnerin  Grit Jaschob
  Maskenbildnerin  Franziska Jaschob
  Producer Produzent  Hartmut Klenke
  Producerin  Jasmin Gravenhorst
  Produktion Herstellungsleiter (Line Producer)  Michael Stricker Locations: Havanna, Cuba
  Produktionsleiter  Frank Vervoorst Dreharbeiten Kuba
  Produktionsleiterin  Ulrike Römhild
  Produktionsassistentin  Carola Richter
  Assistentin des Produktionsleiters  Anja Kownatzki
  Erster Aufnahmeleiter  Dirk Eickhoff auch scouting u. Motiv Al
  Setaufnahmeleiter  Sebastian Molitor
  Regie Regisseur  Raymond Ley
  1. Regieassistentin  Madeleine Senfft von Pilsach
  Schnitt Editor  Heike Parplies
  Online Editor  Ulf Kunau plus Titelgrafik
  Schnittassistentin  Vivien Kummerehl
  Schnittassistentin  Bianca Dienemann-Mehlitz
  Ton Filmtonmeister  Gunther Hahn
  Filmtonmeister  Andreas Prescher
  Filmtonmeister  David Kammerer Dokuteil
  Filmtonassistent  Axel Wyludda
  Ton-Postproduktion Sounddesigner  Niklas Kammertöns
  Synchrongeräusche Editor  Daniel Engel
  Synchrontonmeisterin  Miriam Voth Menge / Masse
  Sprachsynchron Editor  Clemens Nürnberger
  Geräuschemacher  Peter Sandmann

Produktionsfirmen   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Firma  
  doc.station GmbH Medienproduktion

Vertriebs- / Verleihfirmen Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Firma  

Facilities Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Geschäftsbereich Firma
  Ausstattung Dekoration   props in time - Andreas Schürm... Zeitungen, Requisite...
  Dekoration   Wilk Handwerkerservice
  Locations und Studios   MotivBuero, Karin Verbeek  HH_Niedersachsen
  Vor der Kamera Komparsen/Kleindarsteller   Castingagentur Michael F. Damm  historisch lt Cast

Kurzinhalt Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
1947. Zwei Jahre nach Kriegsende lebt Adolf Eichmann unerkannt und unter falschen Namen als Hühnerzüchter in der Nordheide - nahe dem ehemaligen KZ Bergen-Belsen. Zuvor hat Eichmann in den Wäldern als Holzfäller gearbeitet, fernab seiner Funktion als „fleißiger Aktenbock“ im Nationalsozialismus (Eichmann 1956 über Eichmann). Ein SS-Kamerad hatte ihm den Weg in die norddeutsche Heide gewiesen - weitläufig und einsam. 1950 verschwindet Adolf Eichmann. Jahre darauf wird er im Cafe „ABC“ in Buenos Aires von dem ehemaligen SS-Mann Willem Sassen angesprochen. Dem Journalisten Sassen fällt auf, dass Eichmann alias Ricardo Klement vor Rechtfertigungsgelüsten ob seiner Vergangenheit schier platzt. Sassen gewinnt Eichmann für eine Reihe von Interviews. Über 50 Mal treffen sie sich. Oftmals haben sie Zuhörer, geflohene Nazis, die in Argentinien - wie Eichmann - unter falschem Namen leben. Gesellig spricht man über den „Mörder Eichmann“, der er nie gewesen sein will, und über die Deportationen, die er „nur angeordnet“ und lediglich als „Rädchen“ mitorganisiert habe.

Einem anderen gelingt ebenfalls die Emigration nach Argentinien - dem Juden und KZ-Überlebenden Lothar Hermann. Seine 15jährige Tochter Sylvia verliebt sich im Sommer ´56 ausgerechnet in Eichmanns Sohn Nicki. Sylvia bringt Nicki im August 1957 mit in die elterliche Wohnung in Buenos Aires. Dort „hört“ der erblindete Lothar Hermann die antisemitische Gesinnung des Eichmann-Sohnes heraus. Lothar Hermann, der 1936 mehrere Monate im KZ Dachau in „Schutzhaft“ zubrachte, schreibt seine Beobachtungen dem Frankfurter Generalstaatsanwalt Fritz Bauer.

Bauer handelt von nun an entgegen der offiziellen Adenauerpolitik, und informiert die israelischen Kollegen. Der israelische Geheimdienst Mossad schickt einen Agenten, der den Angaben aber nicht glauben will. Der von Hermann genannte Wohnort Eichmanns ist dem Agenten zu heruntergekommen für einen „einflussreichen Nazi“. Generalstaatsanwalt Fritz Bauer bleibt beharrlich. Bauer leitet Lothar Hermanns Namen und Adresse an den Geheimdienst Mossad weiter und verstärkt mit dieser „authentischen Quelle“ den Druck. Ein zweiter Agent macht sich auf den Weg. Zu Besuch bei Hermanns verwirft aber auch er die Möglichkeit, ein Blinder habe den gesuchten Eichmann aufgespürt.

Erst am 11. Mai 1960 entführt der Mossad Eichmann nach Israel. Monate später erscheinen in Deutschland und den USA Auszüge aus den Gesprächen zwischen Willem Sassen und Adolf Eichmann. Am 31. Mai 1962 wird Eichmann nach einem Aufsehen erregenden Prozess gehängt. Copyright © 2009 doc.station

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TV-Premiere Deutschland 24.05.2010 ARD

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 Produktionsinformationen   Anzahl der Drehtage k.A.
  Lauflänge ca. 90 min
  Förderungen Filmförderungsanstalt
 Technische Informationen   Seitenverhältnis k.A.
  Farbe/SW Farbe

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