Kurzspielfilm | 2010 | Satire

Drehdaten

Drehtage4
DrehorteNürnberg

Projektdaten

Budget600.-
Lauflänge13
SeitenverhältnisTV 16:9 (1 : 1,78)
BildnegativmaterialHDV
BildpositivmaterialHDV
TonformatStereo

Kurzinhalt

Fabian (Anfang 20) zieht in die erste eigene Wohnung. Er ist allein, neu in der Stadt und eingeschüchtert durch das große, anonyme Mietshaus. Beim Einziehen bemerkt er die Tür zur Nachbarwohnung; Briefe und Zeitungen stapeln sich davor. Die unheimliche Hausmeisterin erzählt ihm eine Geschichte des verstorbenen Musikers, der seine Finger verlor, seine Frau ermordete und dann Selbstmord beging. Fabian schenkt der Erzählung keinen Glauben.
In dieser Nacht bekommt er Besuch von einem blutbeschmierten alten Mann, der mit Fabian redet, von der Hausmeisterin im Treppenhaus aber nicht wahrgenommen wird. Der Alte bittet Fabian, ihm seine geliebte Geige aus der Nachbarwohnung zu holen und sie ihm wiederzugeben. Fabian bricht über den Balkon in die Wohnung ein und beschafft die Geige. Zusammen mit dem Alten bringt er das Instrument in den Wald, wo er es in die Höhle wirft, die der Alte ihm als sein Grab bezeichnet. Untermalt mit Engelsmusik verschwindet der Alte selig lächelnd im Sonnenlicht.
Zurück im Mietshaus haben sich Polizei und Schaulustige vor der Nachbarwohnung versammelt. Erregt berichtet ein Mann im Nadelstreifenanzug einem Polizisten vom Einbruch und dem Diebstahl seiner kostbaren Stradivari.
Zurück im Wald kommt die Hausmeisterin aus der Höhle geklettert und stellt den Ghettoblaster mit Engelsmusik ab, während der Alte aus dem Sonnenlicht heraus gejoggt kommt, zwei Zigarretten anzündet und ihr einen leidenschaftlichen Kuss gibt. Zusammen verschwinden, sie Arm in Arm, den Geigenkoffer in der freien Hand.
Schauspieler*inRollenameSynchronschauspieler*in / Sprecher*in
 David RiedelPolizist [NR]
 Joachim ZonsGeschäftsmann [NR]

Facilities

GeschäftsbereichFirmaAnmerkung
Kostüm polizeiteam.dePolizeiuniformen