Kurzinhalt

    Julian Rosefeldt, der am Prenzlauer Berg in Berlin lebt, ist Deutschlands erfolgreichster Medienkünstler. Er dreht aufwendig inszenierte, dialoglose Filme, die als bildgewaltige Installationen auf bis zu neun Leinwänden gezeigt werden und sich durch ihren lakonischen Humor und ihre moralische Ernsthaftigkeit auszeichnen.

    Neben seinen künstlerischen Arbeiten gestaltet Rosefeldt auch regelmäßig Videos für die Inszenierungen Thomas Ostermaiers an der Berliner Schaubühne. Der deutsche Filmregisseur Tom Tykwer wählte Rosefeldts Installationen als Dekor für das Finale seiner ersten Hollywood-Produktion „The International“, der im Februar 2009 Premiere hat.

    Vom 12. November 2009 bis zum 17. Januar 2010 widmete das Kunstmuseum in Bonn dem Künstler erstmals eine große Einzelausstellung. Die Dokumentation begleitete Julian Rosefeldt aus diesem Anlass bei der Arbeit und im privaten Umfeld und geht in einem Werkgespräch auf die in der Ausstellung gezeigten Filme und Installationen ein.