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 © SWR / Cristina Amrein
  

Es geht vorbei (2003)

Sparte Dokumentarfilm
Regie Cristina Amrein
Ausführende Produktion Filmakademie Baden-W...
 
ProduktionslandDeutschland
GenreGesundheit

Cast   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Schauspieler Rollename

Crew   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Abteilung Tätigkeit Name Anmerkung
  Producer Producerin  Markéta Polednová
  Regie Regisseurin  Cristina Amrein
  Schnitt Editor  Judith Ramsauer
  TV-/Web-Content Redakteur  Ebbo Demant SWR (Junger Dokumentarfilm)
  Redakteurin  Stefanie von Ehrenstein SWR (Junger Dokumentarfilm)

Produktionsfirmen   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Firma  
  Filmakademie Baden-Württemberg
  SWR - Junger Dokumentarfilm

Vertriebs- / Verleihfirmen Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Firma  

Facilities Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Geschäftsbereich Firma

Kurzinhalt Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
Bettina Antkowiak (26) kämpft gegen einen bösartigen Knietumor, gegen die Nebenwirkungen der Chemotherapie und mit Galgenhumor gegen die Angst vor der "großen Operation". Insgesamt achtzehn Chemozyklen muss sie sich im Katharinenhospital in Stuttgart unterziehen. Fünf Chemos hat sie bereits hinter sich, als die Dreharbeiten beginnen. Es folgt der schwere Gang nach Heidelberg, wo Bettina ein Bein amputiert wird. Ihr Mann, mit dem sie seit fünf Jahren verheiratet ist, und ihre Mutter sind ihre engsten Begleiter. Die Autorin Cristina Amrein beobachtet Bettina Antkowiak und deren Angehörigen fünf Monate.
"Wenn du einen Film über mich machen willst, ok, aber dann musst du alles zeigen, nicht nur das Harmlose." Das war Bettinas einzige Forderung an die Autorin und die wird erfüllt. Bettina ist verblüffend direkt und ehrlich: "Du lebst nur noch für deinen Körper, in der Hoffnung, dass er alles übersteht, und wenn dein Körper nicht mehr will, dann gehst du zum Sargbauer und suchst dir deine Kiste aus. Das ist Scheiße an der Chemo."

Sie flucht, lacht, weint, albert herum und zeigt ihre Angst. Immer wieder beeindruckt sie aber vor allem durch ihre Stärke, ihre Klarheit und ihren Humor. Oft ist sie es, die die Familie tröstet und zum Lachen animiert.

Kurz vor der OP überkommt Bettina die Furcht, mit unerträglichen Schmerzen aus der Narkose aufzuwachen. Ihr Mann ist bei ihr, nimmt sie in den Arm. Durchs Fenster dringt diffuses Licht, Bettina wird in den Operationssaal gebracht. Erst jetzt wird seine eigentliche Hilflosigkeit deutlich. Er schließt wie in Trance das Fenster und die Vorhänge.

Fünf Tage nach der OP trifft man Bettina mit Gehstützen auf dem sonnendurchfluteten Krankenhausflur. Sie will gehen lernen, sie will, dass es vorwärts geht. Bettina überrascht einmal mehr durch ihren eisernen Willen. Sie ist sich sehr bewusst, dass sie nicht alles direkt verarbeiten kann, was sie hier erlebt. Offen, manchmal nachdenklich reflektiert Bettina vor der Kamera ihre Situation, nie hadert sie mit dem Schicksal. Ihre Kraft, so sagt sie, schöpfe sie aus ihrem "Annehmen-können". Sie fragt nicht: "Warum ich?" Sie glaubt, dass dies alles vorbestimmt sei, niemand, auch nicht irgendein Gott, trage die Schuld.
Nah und doch sehr respektvoll begleitet der Film eine beeindruckende junge Frau und lässt genügend Raum für kleine Beobachtungen des Krankenhausalltags und verschmitze Details.

(Quelle SWR - Junger Dokumentarfilm)

Release Dates Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
TV-Premiere Deutschland 17.03.2005 SWF

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 Produktionsinformationen   Anzahl der Drehtage k.A.
 Technische Informationen   Seitenverhältnis k.A.
  Farbe/SW Farbe