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 © ZDF / Christina Rose
  

Frauen, die Geschichte machten - Königin Luise (Dokudrama) (2013)

Sparte TV-Film (Reihe)
Regie Christian Twente
Ausführende Produktion Gruppe 5 Filmprodukt...
 
AuftragssenderZDF
ProduktionslandDeutschland

Cast   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Schauspieler Rollename
  Christoph Gawenda  Friedrich Wilhelm III. von Preußen  [HR]  
   Luise Heyer  Luise von Preußen  [HR]  
  Gabor Biedermann  Zar Alexander von Rußland  [NR]  
  Georg Veitl  Napoleon Bonaparte  [NR]  

Crew   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Abteilung Tätigkeit Name Anmerkung
  Ausstattung Szenenbildner  Gernot Thöndel
  Kamera Kameramann  Martin Christ
  1. Kameraassistent  Adnane Korchyou Focus Puller
  Postproduction/VFX Computer Graphics 2D Artist  Martin Wolkinger
  Regie Regisseur  Christian Twente
  Co-Regisseur  Michael Löseke
  1. Regieassistent  Michael Löseke 1st AD
  Schnitt Editor  Ramin Sabeti
  Online Editor  Christoph Sagert
  Ton-Postproduktion Synchrontonmeister  Moritz Unger

Produktionsfirmen   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Firma  
  Gruppe 5 Filmproduktion GmbH

Vertriebs- / Verleihfirmen Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Firma  

Facilities Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Geschäftsbereich Firma
  VFX / Postproduktion Ton (Postproduktion)   BASIS Berlin Postproduktion Gm... 

Kurzinhalt Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
Luise war eine Frohnatur, die als Halbwaise von ihrer klugen wie verständnisvollen Großmutter erzogen wurde. Als preußische Königin blieb sie ihrem unbefangenen Wesen treu. Das war ein Schlüssel zu ihrer Popularität. Die Vermählung Luises mit dem preußischen Thronfolger Friedrich Wilhelm III. 1793 galt als Liebeshochzeit, sie brach mit der Tradition bloßer Zweck-Heiratspolitik. "Ohne Zwang" wollte sie auch "die Liebe der Untertanen" gewinnen. Auf Etikette gab Luise wenig und brachte frischen Wind in die Schlösser von Berlin und Potsdam. Durch ihr Temperament und ihre Entschlussfreudigkeit vermochte sie, die Schwächen ihres Gatten auszugleichen. Sie mischte sich hinter den Kulissen in die Politik ein, ermunterte ihren Mann zu Reformen. Ihre Schönheit und Anmut beeindruckten nicht nur Luises adeliges Umfeld, sondern auch viele Bürger. Sie wirkte natürlich, pflegte offene Umgangsformen, das Volk suchte ihre Nähe, und sie ging auf die Menschen zu.
In mehr als 16 Ehejahren zehn Mal schwanger, galt sie im sprichwörtlichen Sinne als Landesmutter - zwei von ihren sieben Kindern wurden später preußische Monarchen. Bei aller Bürgernähe und Offenheit blieb sie stets standesbewusst, der Forderung nach gesellschaftlicher Gleichheit im Sinne der Französischen Revolution konnte sie nichts abgewinnen. Sie verkörperte aus Überzeugung die Rolle der guten Ehefrau und Mutter, wurde auch für bürgerliche Familien zum Vorbild. Und doch bot sie dem mächtigsten Herrscher ihrer Zeit, Napoleon, die Stirn. Während ihr Mann militärische Neutralität wahren wollte, erschien Luise die Machtprobe mit dem "Ungeheuer", wie sie den französischen Kaiser nannte, unausweichlich. Preußen unterlag in der vernichtenden Schlacht bei Jena und Auerstedt 1806. Auch Luise hatte die Stärke der preußischen Armee überschätzt. Legendär bleibt das Treffen von Tilsit, die preußische Männerwelt wusste keinen anderen Rat, als die Königin zu Napoleon zu schicken, um ihm mildere Friedensbedingungen abzuringen. Die Tatsache, dass Luise mit nur 34 Jahren - in einer Phase der Demütigung Preußens starb - verlieh ihr den Nimbus einer Märtyrerin. Daraus erwuchs die Legende, das Schicksal ihres Vaterlandes habe ihr das Herz gebrochen.
Dichter und Denker schwärmten für sie, aber auch Mitglieder der aufkeimenden nationalen Bewegung sahen in ihr eine Hoffnungsträgerin der preußischen Wiedergeburt und deutschen Einigung. Die Luise-Legende bot und bietet Raum für Projektionen. Immer wieder sollte sie auch in den kommenden Generationen in Erscheinung treten, in unterschiedlicher Gestalt: Mal als preußische Venus, mal als Muse, mal als Amazone, Übermutter oder Märtyrerin und nicht zuletzt als Wegbereiterin der deutschen Nation. Dabei sind Mythos und Wirklichkeit nach zwei Jahrhunderten der Verklärung kaum zu unterscheiden. Mit der Vereinigung Deutschlands hat das Interesse wieder zugenommen, zu erfahren, wer sie wirklich war. (http://www.arte.tv/guide/de/047859-005/frauen-die-geschichte-machten-2-6)

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 Produktionsinformationen   Anzahl der Drehtage k.A.
 Technische Informationen   Seitenverhältnis k.A.
  Farbe/SW Farbe