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Teufelszeug - Wie der Strom in die Eifel kam (2007)

Sparte Dokumentarfilm
Regie Gabriele Jakobi
DrehbuchGabriele Jakobi
Ausführende Produktion WDR - Westdeutscher ...
 
AuftragssenderWDR
ProduktionslandDeutschland
GenreGeschichte, Gesellschaft, Technik, Wirtschaft

Cast   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Schauspieler Rollename

Crew   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Abteilung Tätigkeit Name Anmerkung
  Ausstattung Szenenbildnerin  Gabriele Jakobi
  Innenrequisiteurin  Gabriele Jakobi
  Location Scout  Gabriele Jakobi
  Drehbuch Drehbuchautorin  Gabriele Jakobi
  Idee  Gabriele Jakobi
  Story  Gabriele Jakobi
  Treatmentliner  Gabriele Jakobi
  Drehbuch- Stoffentwicklung  Gabriele Jakobi
  Rechercheurin  Gabriele Jakobi
  Musik Komponistin  Elvira Ochoa-Wagner
  Regie Regisseurin  Gabriele Jakobi
  TV/Web Content Redakteurin  Gudrun Wolter
  Bildrecherche  Gabriele Jakobi

Produktionsfirmen   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Firma  
  WDR - Westdeutscher Rundfunk

Vertriebs- / Verleihfirmen Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
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 Geschäftsbereich Firma

Kurzinhalt Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
Vor 100 Jahren ist die Nordeifel eine arme Region und nicht gerade die fortschrittlichste im deutschen Kaiserreich. Man lebt vom Vieh und vom Ackerbau, die Arbeit ist hart und der Tag in den Eifeldörfern beginnt wie schon hundert Jahre zuvor. In den Häusern mit den kleinen Fenstern ist es dunkel, das Herdfeuer ist neben der blakenden Petroleumlampe die einzige Licht- und Wärmequelle.

Ausgerechnet hier soll ein Wasserkraftwerk entstehen und Strom produzieren, der hochgespannt und damit über Land geleitet werden kann. Nicht, weil sich einer der Ratsherren in Aachen in den Kopf gesetzt hätte, der Eifel den Fortschritt zu verordnen, sondern weil die Flüsse Urft und Rur mal zu viel, mal zu wenig Wasser haben, Trockenheit und Überschwemmungen zum Problem für die anliegenden Fabriken geworden sind und ein Stausee dieses lösen soll. Wo aber Wasser gestaut wird, kann Wasser auch Strom produzieren – und so geschieht es.

Misstrauisch verfolgen viele Bauern den Bau der Talsperre und die damit einhergehenden Veränderungen. Das Dorf Wollseifen verliert seine Weideflächen und soll als Ersatz eine kostenlose Stromleitung bekommen. „Und was haben die Leute gemacht?“ regt sich Franz-Joseph Sistig heute noch auf. „Die haben das abgelehnt mit der Begründung: Mit dem Teufelszeug wollen wir nichts zu tun haben.“ Doch die neue Zeit ist nicht aufzuhalten: Ein Weiler verschwindet auf dem Grund der Talsperre, italienische Bauarbeiter kommen in die Dörfer und bringen das soziale Gefüge durcheinander, Tagelöhner lernen plötzlich Elektriker, im Kuhstall brennt Licht und der Müller verliert seine Monopolstellung, als die Bauern auf die Idee kommen, sich zur Genossenschaft zusammenzutun und selbst elektrisch betriebene Getreidemühlen anzuschaffen. Die Begleitumstände und Konsequenzen der unerwarteten Elektrifizierung der Nordeifel werden bis heute in den Dörfern erinnert und für diese Dokumentation gerne erzählt.

Das Wasserkraftwerk Heimbach in der Nordeifel war übrigens bei seiner Einweihung 1905 das modernste und größte Europas – und schon zehn Jahre später zu klein, um die Strommengen zu produzieren, die die Region inzwischen verbrauchte. (Quelle: WDR)

Release Dates Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
TV-Premiere Deutschland 30.03.2007 WDR

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 Produktionsinformationen   Anzahl der Drehtage k.A.
  Drehort/e Eifel
  Lauflänge 45
 Technische Informationen   Seitenverhältnis k.A.
  Tonformat Stereo
  Farbe/SW Farbe