Striche ziehen

  • Drawing A Line (Internationaler Englischer Titel)
  • Ein Strich aus weißer Tünche (Arbeitstitel)
Kinodokumentarfilm | 2012-2014 | Deutschland

Drehdaten

Drehbeginn11.12.2012
Drehende01.02.2014

Projektdaten

Filmförderungen
Lauflänge96 min.
SeitenverhältnisWidescreen USA (1 : 1,85)
BildnegativmaterialDCP
Bildpositivmaterial35mm
TonformatDolby SRD / Dolby digital (5.1, 6 Kanäle)

    Kurzinhalt

    Eine Mauerkunstaktion, die mit einer folgenschweren Verhaftung 1986 enden sollte. Eine undichte Stelle in der Weimarer Punkszene der achtziger Jahre: Ein Verrat steht heute im Raum. Die Motive hierfür bleiben unklar. Die Folgen indessen ziehen ihren perfiden Strich bis ins Heute. Zerwürfnisse, Ärger, Unverständnis. Nichts, was sich heute davon noch auflösen ließe. "Alles STASI außer Mutti"? Nein, DDR Archeologie pur!
    Der Film erzählt von der Spannung zwischen Subkultur und Diktatur. Vergnügt, lärmend und wütend nehmen sich ihre Protagonisten Freiheiten heraus, die scheinbar undenkbar waren. Ex-DDR, Punkmusik, Mauer, Verrat und Ausreise in den Westen: ein Film, der seine Auseinandersetzung damit offensiv führt und seine Sicht darauf, als andauernden Balanceakt sieht.
    PreisträgerJahrPreisKategorie 
    Gerd Kroske2014DOK LeipzigDt. Wettbewerb Dokumentarfilmnominiert
    Gerd Kroske2014Duisburger FilmwochePublikumspreisgewonnen
    Gerd Kroske2018Grimme-PreisInformation & Kulturnominiert
    ArtLandDatumAnmerkung
    KinostartDeutschlandDonnerstag, 23.04.2015