Dokumehrteiler | 2001 | MDR [de] | Deutschland

Hauptdaten

Projektdaten

Lauflänge3 x 45'
BildnegativmaterialDVCpro50

    Kurzinhalt

    Es beginnt 1979 mit Anschlägen Rechtsradikaler auf Sendemasten; die Ausstrahlung der US-Serie "Holocaust" soll verhindert werden. Dann die Bombe auf dem Münchner Oktoberfest. Die Bilanz: 13 Tote. Der Täter: Ein Sympathisant aus der rechten Szene um die Wehrsportgruppe Hoffmann. Die Aufzählung ließe sich mühelos erweitern. Ohne Zweifel bilden die Achtzigerjahre einen (fast vergessenen) Höhepunkt rechtsextremen Terrors in Deutschland.

    Seit der Wiedervereinigung scheint sich die Geschichte zu wiederholen, was den Ausbruch von Gewalt betrifft. Rassistisch motivierte Übergriffe sind scheinbar an der Tagesordnung, schockieren die Öffentlichkeit. Unvergessen die Morde von Solingen, Eberswalde, Hoyerswerda, die Krawalle in Rostock-Lichtenhagen. Eine der Ursachen damals: Stramme Neonazi-Kader aus dem Westen haben direkt nach der Wende den Kontakt mit gewaltbereiten Jugendlichen aus dem Osten gesucht und gefunden. Schon zu DDR-Zeiten gab es eine - von der Stasi besorgt observierte - Neonazi-Szene. Hooligans machen zunächst bei Fußballspielen von sich reden, regelmäßig kommt es zu Straßenschlachten mit der Polizei. Und Skinheads gehen gewalttätig gegen ausländische Vertragsarbeiter in der DDR vor.

    Produktionsfirmen

    FirmaAnmerkung
    LE Vision [de]

    Facilities

    GeschäftsbereichFirmaAnmerkung
    FilmmusikNikolai Tomas Filmmusik
    PreisträgerJahrPreisKategorie 
    Jan Peter2001Civis MedienpreisSpezial Awardgewonnen
    Rainer Fromm2001Civis MedienpreisSpezial Awardgewonnen