Dokumentarfilm | 1990-1991

Projektdaten

Lauflänge120

    Kurzinhalt

    Die Romane von Walter Kempowski handhabte Fechner so, als wären es Dokumente; die Schauspieler der Fiktion nahm er so, als wären es wirkliche Figuren ihrer Geschichte.Nun werden die Realpersonen, die Fechner zu seinem unverkennbaren filmischen Dialog bringt, zu Protagonisten eines Dramas, das einem den Atem verschlagen kann. Fechner hatte recht, bei Fernsehspielen braucht man nicht unbedingt auf spektakuläre Ereignisse zu setzen, sondern sie "könnten ganz durchschnittliche, gewöhnliche, normale Menschen zeigen, wie es unsere Zuschauer eben auch sind. Ich brauche ein Ereignis auch nicht als außergewöhnlich zuzubereiten und hochzustilisieren, sondern kann mich damit als mit dem ganz Normalen auseinandersetzen,ohne dabei auf Spannung verzichten zu müssen."
    Spannend ist das, was wir von den ostpreusischen "Flüchtlingskindern" erfahren, allemal. Da müsste ein fiktionaler Autor seine Phantasie schon sehr strapazieren, um auf eine solche Geschichte, solche Menschen und dieses Drama zu kommen.Fechner widmete den Film den litauischen Bauern, die nicht nur in diesem Fall deutschen Flüchtlingen sehr geholfen, ihnen oftmals das Leben zwischen den Fronten gerettet haben. Auch ein Kapitel der Geschichte, an das zu erinnern gerade jetzt wichtig ist. (Quelle: Jannet Fechner)

    Produktionsfirmen

    FirmaAnmerkung
    Eberhardt Fechner Produktion