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Das Gehirn zu Pferde

  • Lange Nacht der Liebe (Arbeitstitel)
TV-Film | 1984-1985 | ZDF [de] | Drama | Deutschland

    Kurzinhalt

    Das Gehirn zu Pferde
    Der Film schildert nicht die historische Person August Strindberg. Er untersucht vielmehr das "Strindbergianische", jenen Begriff, der den Schriftsteller zum Experten der Frau- Mann- Beziehung in unserem Jahrhundert werden ließ, und der für die Unvereinbarkeit der Geschlechter steht, für ihre Qual, ihre Eifersucht, ihre Verzweiflung, ihre Öde, ihre Einsamkeit und den Trieb.
    Der Film kommt zu anderen Ergebnissen als zu den bislang vorliegenden. Die Kluft zwischen den Geschlechtern war deswegen nie größer als bei Strindberg, bei seiner Person wie in seinem Werk, weil seine Betrachtung ausschließlich dem eigenen, dem Mannbild galt. Das Frauenbild ließ er unberührt. Er benötigte die Rolle der Frau, die historisch- fixierte, als Konstante, um die eigene Situation genauer und sicherer dagegen abzugrenzen. Strindbergs Leben und sein Werk sind eine Rechnung mit einer Unbekannten: Frau. Das Verdienst Strindbergs ist es, das Klischee " Mann" zertrümmert zu haben...
    Schauspieler*inRollenameSynchronschauspieler*in / Sprecher*in
    Elisabeth TrissenaarDie Schauspielerin [HR]
    AbteilungTätigkeitNameAnmerkung
    DrehbuchDrehbuchautorHans Neuenfels
    KameraKameramann/DoP Theo Bierkens
    MaskeMaskenbildner Oliver Ziem-Schwerdt
    MaskeChefmaskenbildner Oliver Ziem-Schwerdt
    MusikKomponistMoritz Eggert
    ProducerProduzentinRegina Ziegler
    RegieRegisseurHans Neuenfels
    SchnittEditorDörte Völz-Mammarella