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Präparat 38 - Leipzig und die deutsche Atombombe (2012)

Sparte Dokumentarfilm
Regie Steffen Jindra  
DrehbuchSteffen Jindra 
Ausführende Produktion Celluloid Fabrik GbR  
 
ProduktionslandDeutschland
GenreGeschichte, Krieg, Wissenschaft

Cast   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Schauspieler Rollename
  Tobias Mindner  Atomphysiker Robert Döpel  [HR]  

Crew   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Abteilung Tätigkeit Name Anmerkung
  Drehbuch Drehbuchautor  Steffen Jindra
  Kamera Kameramann  Frank Menzel
  EB Assistent Kamera/Ton  Kai Kraushaar
  Regie Regisseur  Steffen Jindra
  Schnitt Editor  Marcus Dippner
  Schnittassistent  Sebastian Brauer [2] 
  Ton Filmtonmeister  Christian Carl
  TV/Web Content Redakteurin  Anja Hagemeier MDR

Produktionsfirmen   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Firma  
  Celluloid Fabrik GbR 

Vertriebs- / Verleihfirmen Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Firma  

Facilities Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Geschäftsbereich Firma
  Kamera Kameras und Zubehör   Frame Production e.K. 

Kurzinhalt Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
Den meisten Menschen ist unbekannt, dass sich der erste Reaktorunfall der Weltgeschichte mitten unter uns abgespielt hat – in der Linnéstraße unweit der Leipziger Innenstadt. Wir gehen der Geschichte auf den Grund. Was hat sich tatsächlich im Institut der Physik der Universität Leipzig abgespielt und war es wirklich der erste GAU der Geschichte?

Der junge Physiker Werner Heisenberg wurde mit gerade 26 Jahren zum Leiter des Instituts für Theoretische Physik der Universität Leipzig berufen. Kurz zuvor hatte der Jungstar unter den deutschen Physikgrößen seine Theorie der Unschärferelation veröffentlicht. Heisenberg sammelte in Leipzig die hoffnungsvollsten Physiktalente um sich und wollte die von Hahn postulierte mögliche Nutzung der Kernspaltung als Energiequelle unvorstellbaren Ausmaßes Realität werden lassen. Es gelang ihm tatsächlich mit dem experimentellen Physiker Robert Döpel den ersten funktionsfähigen Reaktor weltweit, die “Uranmaschine” zu bauen. Doch schon der erste erfolgreiche Nachweis der Kettenreaktion in der Geschichte führte zum Desaster. Der Reaktor gerät außer Kontrolle, zwei Tage lodert ein kaum zu löschendes atomares Feuer mitten in Leipzig.

Hier begann, was wenige Monate später in in Hiroshima und Nagasaki zur Katastrophe führte und sich in Tschernobyl und Fukushima fortsetzte, eine Technologie, die vom ersten Augenblick immer wieder außer Kontrolle geriet.

Dieser Film erzählt die fast vergessene Geschichte der ersten Anfänge einer nuklearen Kettenreaktion – 1942 in Leipzigs Innenstadt unter der Leitung Werner Heisenbergs. Der vielversprechende Aufbau des Versuchsreaktors gelang, die erwartete sich selbst erhaltende Kettenreaktion jedoch Anfangs nicht. Als die Reaktion endlich statt fand, kam es zu dem Unfall – Leipzig und die Welt erlebten sozusagen den ersten GAU der Menschheitsgeschichte.

Release Dates Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
TV-Premiere Deutschland 13.11.2012 MDR

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 Produktionsinformationen   Anzahl der Drehtage k.A.
  Lauflänge 30 Min.
 Technische Informationen   Seitenverhältnis TV 16:9 (1 : 1,78)
  Tonformat Stereo
  Farbe/SW Farbe