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Kurzschluss - 50 Jahre Oberhausener Manifest (2012)

Arbeitstitel Kurzschluss - Festival & Zoom. 50 Jahre Oberhausener Manifest
Sparte Reportage (Reihe)
Regie Marita Loosen
Ausführende Produktion Daniela Thiel Filmpr...
 
Auftragssenderarte, WDR
ProduktionslandDeutschland

Cast   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Schauspieler Rollename Synchronschauspieler / Sprecher
    Sprecherin  Sigrid Burkholder  (2012)

Crew   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Abteilung Tätigkeit Name Anmerkung
  Kamera Kameramann  Tim Kuhn 5D Mark II
  Producer Produzentin  Daniela Thiel
  Regie Regisseurin  Marita Loosen
  Schnitt Editor  Daniela Thiel

Produktionsfirmen   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Firma  
  Daniela Thiel Filmproduktion

Vertriebs- / Verleihfirmen Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
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Facilities Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Geschäftsbereich Firma

Kurzinhalt Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
Festival: 50 Jahre Oberhausener Manifest

Das Oberhausener Festival schreibt Filmgeschichte: am 28.02.1962 proklamierten hier junge Kurzfilmer ein Manifest, das die deutsche Filmlandschaft radikal verändern sollte. Ihr Kampfruf: Der alte Film ist tot. Wir glauben an den Neuen. Die „Rebellen von Oberhausen“ waren gegen das Wohlfühlkino der Wirtschaftswunderzeit, wollten aufklären, ausprobieren, mit den alten Sehgewohnheiten brechen. Sie machten es den Kollegen der französischen Nouvelle Vague nach und definierten sich selbstbewußt als „Autorenfilmer“.

Die 58. Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen (26. April - 1. Mai 2012) würdigen nun die Gründergeneration des “Neuen Deutschen Films” mit einer umfangreichen Werkschau. Der Titel: Mavericks, Movements, Manifestos.

Das Besondere: Die deutschen Filme werden im Verbund mit internationalen Produktionen aus den 50iger und 60iger Jahre präsentiert. Es soll gezeigt werden, dass das Oberhausener Manifest kein Einzelphänomen war. Überall auf der Welt formierten sich damals neue Schulen und Strömungen, die das Kino verändern wollten.

Wer waren die “Rebellen von Oberhausen”? Was wollten Sie erreichen? Wie sahen ihre Filme aus? Der Filmwissenschaftler und Kurator Ralph Eue gibt einen Einblick in das Kino jener Zeit. KurzSchluss traf Eue sowie einige Unterzeichner und Zeitzeugen (u.a. Edgar Reitz, Alexander Kluge) am 28.02.2012 in der Münchner Hochschule für Film und Fernsehen. Der Festakt zum 50. Jahrestag des “Oberhausener Manifests” fand in der bayrischen Metropole statt: hier lebten und arbeiteten die meisten Unterzeichner. Sie hatten Oberhausen als geeigneten Ort für die Verkündigung ihres Manifests gewählt, weil jeder, der sich damals in Deutschland für Filmkunst interessierte, auf das Festival nach Oberhausen fuhr.


Zoom: Brauchen wir ein neues Manifest?

Wie steht es heute, 50 Jahre nach dem Oberhausener Manifest, um den freien Autorenfilm? Brauchen wir ein neues Manifest?

Die Verkündung des „Oberhausener Manifests“ markierte eine Zeitenwende im deutschen Film. Die Filmaktivisten, allen voran Alexander Kluge und Edgar Reitz, nahmen den Staat in die Pflicht. Ihre Lobbyarbeit führte in den folgenden Jahren zur ersten staatlichen Filmförderung und zur Gründung von Filmhochschulen in Deutschland. Sie ebneten den Weg für Autorenfilmer nachfolgender Generationen wie Rainer Werner Fassbinder, Werner Herzog, Margarethe von Trotta, Wim Wenders.

Doch wie steht es heute um den deutschen Autorenfilm? Was ist aus den Forderungen des Manifests geworden? Wieviel Freiheit lassen Quotendruck, Formatzwang und Kommerzialisierung den Filmemachern noch? In den letzten 15 Jahren hat Deutschland elf Oscar-Preisträger im Bereich des Studenten- und Kurzfilms hervor gebracht. Wie kommt es, daß man nach einer vielversprechenden Startphase von den meisten Jungfilmern nichts mehr hört? Sind die von den Oberhausenern erkämpften Reformen noch zeitgemäß? Sollte man sich, genau wie vor 50 Jahre, wieder ein Vorbild an der florierenden Filmkultur Frankreichs nehmen?

KurzSchluss hat sich am 28.2.2012 in der Münchner Hochschule für Film und Fernsehen unter den Gästen der Jubiläumsfeier umgehört und gefragt: Brauchen wir ein neues Manifest? Zu Wort kommen Filmemacher unterschiedlicher Generationen wie Hansjürgen Pohland (Manifest-Unterzeichner von 1962), Jutta Brückner, Romuald Karmakar, Maximilian Linz. Axel Ranisch, der gerade mit seinem Debütfilm „Dicke Mädchen“ erfolgreich auf internationalen Festivals tourt, trägt aus aktuellem Anlaß sein eigenes Manifest vor. Ein Ausschnitt: Jeder sehr gute Film hat das Recht, sich gänzlich neu zu erfinden. Sehr gute Filme sind die Bio-Produkte der Deutschen Filmlandschaft. Nehmt euch einfach eine Kamera, widersetzt euch dem System. Nehmt eine Kamera und dreht!

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TV-Premiere Deutschland 27.04.2012 arte

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 Produktionsinformationen   Anzahl der Drehtage k.A.
 Technische Informationen   Seitenverhältnis k.A.
  Farbe/SW Farbe

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 Websites
 Festival: 50 Jahre Oberhausener Manifesthttp://www.arte.tv/de/festival-50-jahre-oberhausener-manifes...
 Zoom: Brauchen wir ein neues Manifest?http://www.arte.tv/de/zoom-brauchen-wir-ein-neues-manifest/6...
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