Dokumentarfilm | 2009 | BR [de] | Musik | Deutschland

    Kurzinhalt

    Peter Ruzicka ist nicht nur Komponist, sondern zugleich - das bringt sein Komponieren und sein Leben in eine ungewöhnliche Spannung - hat er immer wieder öffentliche Ämter übernommen.
    Er arbeitete als Intendant der Hamburger Staatsoper, als Leiter der Salzburger Festspiele und der Münchener Biennale.

    Klaus Voswinckel geht diesen Kontrasten nach, er sucht Peter Ruzicka in seiner Heimatstadt Hamburg auf und bringt die nordische Distanziertheit in Beziehung zur inneren Heftigkeit der Musik. Er taucht in die Welt seines solistischen und kammermusikalischen Werks ein: das 3. Streichquartett "...über ein Verschwinden", gespielt vom Minguet-Quartett, die Klavierstücke "Parergon", mit Sophie-Mayuko Vetter als Pianistin, und die Nietzsche-Lieder, mit Thomas E. Bauer (Bariton) und Siegfried Mauser (Klavier). Und er begleitet den Komponisten nach Bremen, wo er eines seiner größten Werke dirigiert, die Oper "Celan", in der Inszenierung von Vera Nemirowa - ein eindrucksvolles Zeugnis einer lebenslangen Beschäftigung mit dem Dichter Paul Celan, der für Peter Ruzicka bestimmend geworden ist. (Quelle: ARD)

    Produktionsfirmen

    FirmaAnmerkung
    Klaus Voswinckel Filmproduktion