Kurzinhalt

    Das 1133 gegründete Zisterzienserkloster hat seit Jahrhunderten die Region geprägt. Bis 1803 wurde es von Mönchen bewohnt. Doch mit der Säkularisation, der zwangsweisen Enteignung geistlicher Besitztümer, ging auch das Konvent in Staatsbesitz über. Zu diesem Zeitpunkt wurde auch die Klosterkirche zur Pfarrkirche umgewandelt. Im Jahr 1828 erwarb ein Kaufmann das Kloster und nutzte es bis 1863 als Kattunfabrik. Mit Schließung der Fabrik konnte die Zisterzienserinnen-Abtei Seligenthal in Landshut im Jahr 1864 große Teile der Anlage erwerben, um dort ein Filialkloster zu errichten.