Web Magazine | 2014 | Docu | Germany

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Picture formatCinemascope (1 : 2,39)
Picture material negativeHD Stream 4:2:2
Picture material positiveHD Stream 4:2:2
Sound formatStereo

    Brief synopsis

    Die Volksrepublik Polen war seit 1949 „Bruderland“ der DDR, aber der Austausch zwischen den Ländern war zuerst einmal sehr dünn. Vom westlichen Oder-und Neißeufer blickte man auf unzugängliches ehemaliges deutsches Gebiet. Ab dem 1. Januar 1972 brauchte man kein Visum mehr, um ins andere Land zu reisen. Neugierig wurde die Welt jenseits der Grenzflüsse erkundet. Die Älteren besuchten ihre frühere Heimat; die Jugendliche machten sich zu Tramptouren durch das östliche Land auf, das sie eigentlich als viel westlicher empfanden, weil das Leben dort im Vergleich zur DDR als so viel freier wahrgenommen wurde. Immer aber gab es auch Pendler, die regelmässig im jeweils anderen Land arbeiteten. Das Erstarken der polnischen Solidarność führte im November 1980 zur Rücknahme der Visafreiheit.

    „Jenseits der Oder“ versammelt Zeitzeugeninterviews über Erinnerungen von ehemaligen DDR-Bürgern an „ihr“ Polen. Unsere Interviewpartner stammen aus sehr verschiedenen DDR-Milieus und erzählen schon deshalb sehr unterschiedliche Geschichten.

    Das Projekt wurde von der Stiftung Aufarbeitung der SED-Diktatur finanziert. (https://jenseitsderodersite.wordpress.com/)

    Crew

    ActivityNameComment
    director of photographyLukas Majka
    director of photographyRichard Marx
    directorTobias Lenel
    editorLukas Majka
    editorRichard Marx

    Production companies

    CompanyComment
    Dramatische Handlung, Tobias Lenel [de]