Berufsbild | Continuity

Erstellt vom: Bundesverband Regie - BVR


Die Tätigkeit des Continuity umfaßt das Festhalten der verschiedenen künstlerischen und technischen Einzelkomponenten in schriftlicher Form innerhalb der Fernseh- und Filmproduktion.


1. Ausbildung und berufliche Voraussetzung

Eine einheitliche Ausbildung zum Continuity gibt es in Deutschland nicht. Die Ausbildung erfolgt durch Volontariate bei erfahrenen Continuities, im Schneiderraum, durch Kurse, die z.B. über den Verband angeboten werden und durch Kurz- und Übungsfilme, z.B. der deutschen Filmhochschulen.

Berufliche Vorraussetzungen sind:


2. Stellung und Aufgabe

Die Tätigkeit des Continuity umfasst das Festhalten der verschiedenen künstlerischen und technischen Einzelkomponenten in schriftlicher Form innerhalb der Fernseh- und Filmproduktion und Schneideraum, Produktion und Kopierwerk. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit den an der Filmherstellung Beteiligten. Das Continuity ist unmittelbarer Ansprechpartner der Regie, Schauspieler und Team in Bezug auf Anschlüsse und muss abwägen können, ob eine Einstellung unbedingt nochmals gedreht werden muss oder nicht.


2.1 Tätigkeiten in der Vorbereitungszeit

Die Dauer der Vorbereitungszeit richtet sich nach den Anforderungen, die das Drehbuch stellt. Die optimale Vorbereitungszeit für Fernsehspiele, TV-Movies, TV-Serien beträgt einen Vorbereitungstag pro Drehwoche.


2.2 Tätigkeiten in der Drehzeit

Während der Produktion muss das Continuity Ruhe und Souveränität ausstrahlen.

Die Arbeit des Continuity endet gewöhnlich spätestens einen Tag nach Beendigung der Dreharbeiten.


Tätigkeit des Scripts

Das Script ist ausschließlich für die Erstellung der Berichte für den Schneideraum, der Negativ- und Tagesberichte zuständig. Mit diesem Aufgabenbereich kann das Script die für den Continuityberuf erforderlichen Erfahrungen machen. In dieser Position ist die Bezeichnung Continuity nicht berechtigt.