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... und was du tragen musst, ertrage. (2008)

Sparte Kurzdokumentarfilm
Regie Sebastian Alten  
Ausführende Produktion Sebastian Alten Prod...
 
ProduktionslandDeutschland
GenreDoku

Cast   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Schauspieler Rollename

Crew   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Abteilung Tätigkeit Name Anmerkung
  Kamera Kameramann  Sebastian Alten
  Regie Regisseur  Sebastian Alten
  1. Regieassistent  Alexander Lazarek
  Schnitt Editor  Sebastian Alten
  Ton Filmtonmeister  Alexander Lazarek

Produktionsfirmen   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Firma  
  Sebastian Alten Produktion

Vertriebs- / Verleihfirmen Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Firma  

Facilities Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Geschäftsbereich Firma
  Ton Equipment   Locationsound Berlin

Kurzinhalt Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
Am Anfang stand der Wunsch, eine Krankheit ihrer eigenen, ihr innewohnenden Dynamik zu überlassen und ihr mit offenen Augen dabei zuzusehen, wie sie sich aus sich selbst heraus dokumentiert. In Zeiten, da der medizinische Fortschritt die Lebenserwartung des Menschen erhöht und damit zugleich die Grundlage für eine Erkrankung schafft, an der dieser Fortschritt bislang vorübergezogen ist. Das Lebensalter gilt als wichtigster und entscheidender Risikofaktor für die Demenz. Wenn wir nur alt genug werden, geht die Wahrscheinlichkeit, nicht an einer Demenz zu erkranken, gegen Null. Die Dialektik des medizinischen Voranschreitens verschiebt die Gebrechen der Moderne vom Körperlichen ins Geistige.

Eine Woche gemeinsam verbrachter Zeit mit den Besuchern und Betreuern einer Demenzbetreuungsgruppe ersetzt ein Abstraktum durch Begegnung und verändert den Blick mehr als jede noch so empathische Literatur dazu imstande wäre. Konzeptuelle Schwerpunkte entwickeln ein Eigenleben der kontinuierlichen Verlagerung. Im Verlauf des Drehs, im Verlauf des Schnitts, noch immer.

Anstelle einer montierten Abbildung repetitiver Muster ist das Porträt eines Menschen im Ausschnitt eines zeitlich und räumlich eng umgrenzten Rahmens entstanden. Vielleicht ist das ehrlichste Bild einer Demenz eben jenes, das die Krankheit gar nicht erst offen in Erscheinung treten lässt. Weil nur in der Auslassung das Dilemma des Eigentlichen und Unverstandenen zu Tage tritt, an dem der Betroffene ebenso schwer zu tragen hat wie seine Angehörigen.

Am Ende steht der Wunsch, einer Atmosphäre gerecht zu werden, die diesem Unverstandenen trotzt; und die die Sorge ums Vergessen für einen kurzen Moment vergessen lässt.

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 Produktionsinformationen   Anzahl der Drehtage 4
  Drehort/e Paschel, Deutschland
  Lauflänge 9:49
 Technische Informationen   Seitenverhältnis TV 16:9 (1 : 1,78)
  Bildnegativmaterial HDV
  Bildpositivmaterial HDV
  Tonformat Stereo
  Farbe/SW Farbe