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Der Treck der Schafe - Vom Sommerdeich ins Winterquartier (2007)

Sparte Reportage
Regie Johann Ahrends
Ausführende Produktion video:arthouse  
 
AuftragssenderNDR
ProduktionslandDeutschland
GenreTiere

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 Schauspieler Rollename

Crew   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Abteilung Tδtigkeit Name Anmerkung
  Kamera Kameramann  Reinhard Bettauer
  EB Assistent Kamera/Ton  Sebastian Beck
  Regie Regisseur  Johann Ahrends
  Schnitt Editor  Kay-Stephan Rettig
  TV/Web Content Redaktionsleiter  Björn Wilhelm

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  video:arthouse 

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 Geschäftsbereich Firma

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Wenn der Herbst kommt und es kälter wird an der Nordsee, dann ziehen die Deich-Schafe zurück in ihr Winterquartier in die Lüneburger Heide. Um Transportkosten zu sparen, machen sich die Schäfer Siegfried Erb (51) und Falko Schlage (36) dann mit ihren 1 000 Tieren auf den langen Weg nach Hause – zu Fuß – quer durch Niedersachsen. 250 Kilometer sind es von Norddeich bis zur Schäferei von Stefan Rose in Walsrode – rund 20 Kilometer schafft die Herde an einem Tag. Begleitet wird der "Treck der Schafe" von den drei Hirtenhunden Knut, Falke und Schiller.
"Zu Anfang kommen die Schafe nur schwer in Schwung", sagt Siegfried Erb. Am liebsten würden sie am Deich bleiben. Es sei sehr mühsam, sie in den ersten Tagen nach dem Aufbruch zum Laufen zu bewegen. Zum Schluss des Trecks seien sie aber ein "eingespieltes Team". Dann würden die Schafe sogar an jeder Ampel halten und auch auf Kommando weitergehen.
Die Schäfer schlafen nachts im Auto und im Iglu-Zelt – nicht selten bei frostigen Temperaturen. Ihr Essen bereiten sie sich auf einem Gaskocher zu, Trinkwasser bekommen sie regelmäßig von den Bewohnern an der Strecke. Jeden Tag geht es über Feld- und Wirtschaftswege und manchmal auch durch Orte. "Die Herde rastet dort, wo sich Weiden und Futterstellen finden. Und nachts wird ein Zaun um die Herde gezogen, damit sie zusammen bleiben," erzählen die Schäfer. Abends erkunden die beiden Männer dann die Strecke für den nächsten Tag – schauen nach Verkehrsengpässen, gefährlichen Kreuzungen und unüberwindlichen Hindernissen. Haben Sie einen geeigneten Platz für das nächste Nachtlager gefunden, dann fragen sie die entsprechenden Bauern. Und bisher hat noch keiner "Nein" gesagt.
Manchmal werden die Schäfer auch eingeladen zum Mittagessen – oder sie bekommen eine kostenlose Dusche angeboten – das sind dann schon Highlights auf der strapaziösen Tour. Spannend wird es, wenn die Karawane der Schafe die Autobahnen bei Oldenburg und Delmenhorst überqueren muss. Dann sperrt die Polizei die Straße – die Beamten sorgen mit Kelle und Blaulicht für einen reibungslosen Übergang.
Jeder Tag ist anders – immer wieder erleben die beiden Schäfer neue, überraschende Geschichten – und immer wieder lernen sie neue Menschen kennen. Denn die Niedersachsen bewundern den "Treck der Schafe" – stehen mit großen Augen und bewundernden Blicken am Straßenrand. Die Schäfer freuen sich über diese tägliche positive Begleitung. Das ist ein Grund, warum sie ihren Job so gerne machen. Aber auch für sich selbst hat der lange Marsch einen ideellen Nutzen: "Wir sehen Dinge am Wegesrand, die die meisten Menschen in ihrem hektischen Alltag nicht mehr sehen", sagt Siegfried Erb. Genau das sei das Schöne am Beruf des Schäfers – und genau deshalb möchte er auch nichts anderes machen.

Release Dates Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
TV-Premiere Deutschland 03.12.2007 NDR

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 Produktionsinformationen   Anzahl der Drehtage k.A.
  Drehort/e Lüneburger Heide
  Lauflänge 30 min.
 Technische Informationen   Seitenverhältnis TV 16:9 (1 : 1,78)
  Farbe/SW Farbe