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 © Bettina Clasen
  

Schrift ist ein Abenteuer (2005)

Sparte Dokumentarfilm
Regie diverse
Ausführende Produktion thede filmproduktion  
 

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 Schauspieler Rollename

Crew   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Abteilung Tätigkeit Name Anmerkung
  Kamera Kameramann  Christian Bau
  Kamerafrau  Bettina Clasen
  Musik Komponist  Ulrich Kodjo Wendt Filmmusiktitel
  Regie Regisseurin  Maria Hemmleb mit Arthur Dieckhoff
  Regisseur  Artur Dieckhoff

Produktionsfirmen   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
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  thede filmproduktion 

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Ein Dokumentarfilm, gedreht 2005/2006 in der Imprimerie Nationale, der französischen Staatsdruckerei in Paris.
2005 wurde das alte Gebäude – in der Nähe der Seine – unter weltweitem Protest verkauft. Vor dem großen Umzug in eine provisorische Zwischenstation gelang es uns, den einmaligen Schatz an Lettern zu sichten und in den historischen Räumen der Imprimerie zu drehen. Besonders beeindruckend die dort noch tätigen Drucker, Setzer und Schriftkünstler. Das Abenteuer Schrift besteht darin, dass sie die Druckschriften der letzten 300 Jahre im Zugriff haben: von Aramäisch bis zu den Hyroglyphen sind die Zeichensätze komplett vorhanden. Der weltweit größte orientalische Schriftbestand wird in Tresoren bewahrt. Gezeigt werden in einem Schatzkästlein die original Giessmatritzen der Garamond aus der Barockzeit.
Der Film gibt einen umfassenden Einblick in den letzten Stand der Bleisatzherstellung und in die traditionellen Techniken der Drucksachenherstellung.
Nelly Gable, die einzige noch tätige Schriftstempelschneiderin rekonstruiert und aktualisiert historische Schriften; im Film die Garamond, und stellt sie damit der Typographie wieder zur Verfügung. Frank Jalleau digitalisiert die alten Schriftschnitte und schlägt somit die Brücke zur Moderne. An der Radierpresse druckt Frédéric Calançon 300 Jahre alte Masterpieces, nach denen die Schrift rekonstruiert und neu geschnitten werden kann. Jean-Paul Deschamps arbeitet an dem hölzernen Giessinstrument, mit dem Johannes Gutenberg vor 500 Jahren das Bleizeitalter eingeläutet hatte. Der Druckermeister Frédéric Tachot resümiert am Ende philosophisch über das Verhältnis von Mensch und Schrift.
Gezeigt wird die Arbeit an der Monotype (Einzelbuchstabenguss) und an der Linotype (Zeilenguss). Mit typographischem Herzblut werden die historischen Techniken nicht nur verwaltet, sondern auch für künstlerische Handpressendrucke eingesetzt. Die Begeisterung der Drucker und Schriftkünstler über ihre Profession überträgt sich auf die Zuschauer.

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 Technische Informationen   Seitenverhältnis k.A.
  Farbe/SW Farbe

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 Websites
 Filmproduktionhttp://www.diethede.de/119-0-Inhalt.html
 Trailer
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