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Der Dolmetscher - Richard Sonnenfeldt und der Nürnberger Prozess (2005)

Sparte Dokumentarfilm
Regie Michael Wech
Ausführende Produktion AVE Publishing GmbH  
 

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 Schauspieler Rollename
   Pierre Shrady  John H. Amen  [HR]  

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 Abteilung Tätigkeit Name Anmerkung
  Ausstattung Innenrequisiteur  Maik Klein Studiodreh
  Musik Komponist  Christoph Zirngibl
  Produktion Produktionsassistentin  Tatjana Willms mit Reenactments
  Regie Regisseur  Michael Wech

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 Firma  
  AVE Publishing GmbH 

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Es ist ein Aufsehen erregendes Schicksal: Der aus Deutschland vertriebene Jude Richard Sonnenfeldt kehrt als Mitglied der siegenden Armee 1945 zurück nach Deutschland – und sitzt kurze Zeit später all denen gegenüber, die von der Nazi-Führungsriege noch übrig waren: als Chefdolmetscher der Nürnberger Prozesse. Für unzählige Stunden hat er für die amerikanische Anklage die Verhöre mit Hermann Göring, Rudolf Heß, Joachim von Ribbentropp, dem Kommandanten von Auschwitz Rudolf Höß und anderen gedolmetscht. Doch der 23jährige deutsch-jüdischer Abstammung fühlte keinen Hass: „Ich war viel zu überrascht: da saßen diejenigen, die die ganze Welt in einen schrecklichen Krieg gestürzt hatten – und waren doch nur ganz, ganz ordinäre Leute“, sagt der heute 81jährige. „Ohne den Fanatismus und Nationalsozialismus hätten diese Menschen es niemals zu irgendetwas gebracht. Sie waren alle kleinbürgerliche Kriecher!“


Dennoch hat sich zwischen ihm und Hermann Göring eine ambivalente Beziehung entwickelt: „Ich war sein Lieblingsdolmetscher, er hat nur mit mir kooperiert. Aber ich wusste nicht, ob ich darüber glücklich oder unglücklich sein sollte: schließlich war er der ranghöchste Kriegsverbrecher und damit verantwortlich für so viele Gräueltaten.“ Richard Sonnenfeldt hat viele Geschichten zu erzählen, die sich während der Vorbereitungen zum historischen Prozess in Nürnberg hinter den Kulissen ereigneten: wie Göring sich bis zum Schluss als Anführer gebärdete; wie sehr Heß den Anklägern durch seine vorgetäuschte Amnesie das Leben schwer machte; wie ergeben Höß über die grausamen Einzelheiten des Konzentrationslagers Auschwitz berichtete. „Er hat uns als seine neuen Vorgesetzten angesehen, also hat er uns alles bereitwillig erzählt, jedes Detail. Und er hat über seine Arbeit geredet, als wäre er Leiter einer großen Maschinenfabrik gewesen, und nicht einer Vernichtungsmaschinerie für Menschen!“


Die Dokumentation zeichnet den schicksalhaften Weg des Juden Richard Sonnenfeldt nach, der vor den Nazis aus einem kleinen Ort nahe Magdeburg floh, sich allein in die USA durchschlug, und schließlich maßgeblich an der Verurteilung der Verbrecher des Zweiten Weltkriegs durch die Alliierten mitarbeitete. Einige der spannenden Begegnungen, die Sonnenfeldt als Zeitzeuge erlebt hat, sind auf Basis der Original-Verhörprotokolle in der Dokumentation mit Schauspielern nachgestellt.

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  Farbe/SW Farbe