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Kopftuch und Minirock. Junge Türkinnen zwischen Koran und Karriere (1998)

Sparte Dokumentarfilm
Regie diverse
Drehbuchdiverse
Ausführende Produktion Schramm-Matthes-Film  
 
AuftragssenderZDF
ProduktionslandDeutschland, Türkei

Cast   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Schauspieler Rollename

Crew   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Abteilung Tätigkeit Name Anmerkung
  Drehbuch Drehbuchautorin  Jana Matthes
  Drehbuchautorin  Andrea Schramm
  Kamera Kameramann  Tobias Albrecht
  Regie Regisseurin  Andrea Schramm
  Regisseurin  Jana Matthes
  Schnitt Editor  Ingo Röske

Produktionsfirmen   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Firma  
  Schramm-Matthes-Film 

Vertriebs- / Verleihfirmen Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Firma  

Facilities Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Geschäftsbereich Firma

Kurzinhalt Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
Wenn Gülcin in den Semesterferien im Krankenhaus jobbt, wird sie von manchen Patienten in Zeichensprache angeredet. Sie müsse wohl die neue Putzfrau sein. Dabei spricht die Dreiundzwanzigjährige nicht nur akzentfrei Deutsch, sondern studiert Medizin im vierten Semester. Studium und Religion sind für Gülcin kein Widerspruch – sie will Ärztin werden, um einmal den Menschen in der Türkei zu helfen – dem Land, das sie noch immer ihre Heimat nennt. Gülcins jüngere Schwester Gülsen trägt ebenfalls Kopftuch und macht gerade ihr Abi. Sie will Architektin werden. Es hat eine Weile gedauert, bis sie ihren Vater und ihre Brüder davon überzeugt hatte, daß dieser Beruf für sie als muslimische Frau infrage käme. Nicht der Koran stehe dem beruflichen Fortkommen junger Musliminnen im Wege, sondern die türkische Tradition und manche Verwandte, Bekannte und Nachbarn. Gülsen geht am Gymnasium in eine Klasse mit Meirem. Wer die beiden auf der Straße sieht, würde kaum glauben, daß sie beste Freundinnen sind. Meirem trägt kurze Röcke, armfreie Shirts und –natürlich– kein Kopftuch. Sie hat sich mit der Vorstellung abgefunden, im Jenseits für ihre "Sünden" büßen zu müssen. Toleranz ist die Basis ihrer Freundschaft mit Gülsen, auch wenn diese manchmal kein Verständnis für die Freizügigkeit von Meirem hat. Meirem beneidet ihre deutschen Freundinnen: Sie dürfen nächtelang wegbleiben, allein um die ganze Welt reisen; und wenn sie einen Freund haben, werden sie nicht gleich von der ganzen Verwandtschaft als Hure beschimpft. Während Meirem ihrer Mutter jede Freizügigkeit abtrotzt, sind die Schwestern Gülcin und Gülsen mit ihren Rechten zufrieden. Ihr Vater lasse ihnen viele Freiheiten. In diesem Herbst werden die Schwestern ihren Urlaub in der Türkei verbringen. Sie wollen herausfinden, ob es in diesem Land eine Perspektive für sie gibt. Sie fühlen sich in Deutschland nicht zuhause. Aber werden sie es in dem Land, daß sie nur aus dem Urlaub kennen, jemals sein?

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Weitere Projektdaten Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 
 Produktionsinformationen   Anzahl der Drehtage k.A.
  Lauflänge 30'
 Technische Informationen   Seitenverhältnis k.A.
  Farbe/SW Farbe