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Dem kühlen Morgen entgegen - Ein Film über das Leben von Schostakowitsch (2007)

Fremdsprachiger TitelInto the Cold Dawn
Sparte Dokumentarfilm
Regie diverse
Ausführende Produktion Rostrot Medien, Oliv...
 

Cast   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Schauspieler Rollename

Crew   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Abteilung Tätigkeit Name Anmerkung
  Ausstattung Art Director  Georg Jenisch
  Kamera Kameramann  Jörg Jeshel
  1. Kameraassistent  Simon Drescher
  Postproduction/VFX Digital Colorist  Vera Jeske Younan
  Produktion Produktionsleiterin  Sarah Polligkeit
  Regie Regisseur  Oliver Becker
  Regisseurin  Katharina Bruner
  1. Regieassistentin  Sarah Polligkeit
  Schnitt Editor  Bernd Euscher
  Ton Filmtonmeister  Maarten van de Voort
  Ton-Postproduktion Mischtonmeister  Matthias Schwab

Produktionsfirmen   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Firma  
  Rostrot Medien, Oliver Becker

Vertriebs- / Verleihfirmen Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Firma  

Facilities Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Geschäftsbereich Firma

Kurzinhalt Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
Der Film „Dem kühlen Morgen entgegen“ erzählt die Lebensgeschichte des Komponisten Dimitri Schostakowitsch aus der Perspektive eines Regisseurs, der einen Film über Schostakowitsch dreht. Dieser Regisseur wird von Armin Mueller-Stahl dargestellt.
Das Lied „Dem kühlen Morgen entgegen“, von Schostakowitsch für den Film „Der Gegenplan“ komponiert, war 1961 gesungen von Juri Gagarin die erste Musik im Weltall. Dies inspiriert Armin Mueller-Stahl zu einer Spurensuche, bei der er immer mehr über Schostakowitsch erfährt. Dabei trifft er Weggefährten und Familienangehörige des Komponisten, die ihm über Persönlichkeit von Schostakowitsch die unterschiedlichsten Antworten geben. Beispielsweise Mstislaw Rostropowitsch: Der Cellist erzählt von dem Verbot der Oper „Lady Macbeth“ durch Stalin, das Schostakowitsch in tiefe Verzweiflung stürzte und bei ihm eine lebenslange Angst, im nächsten Moment verhaftet zu werden, auslöste. Ein ganz anderes Bild zeichnet der frühere Funktionär Tichon Chrennikow, der als Generalsekretär des Komponistenverbandes eng mit seinem Stellvertreter, Schostakowitsch, zusammenarbeitete. Für ihn ist Schostakowitsch immer noch ein linientreuer sowjetischer Staatskomponist. Bei den Familienmitgliedern – Sohn, Tochter, Witwe – steht der aufrechte Humanismus des Menschen Schostakowitsch im Vordergrund, der in einer Zeit des Misstrauens und der Angst nie die Hoffnung an das Gute im Menschen aufgab.
Am Schneidetisch sichtet Armin Mueller-Stahl Ausschnitte aus über 20 Spielfilmen, zu denen Schostakowitsch in der Stalinzeit die Musik schrieb. Einzelne Schlüsselmomente aus dem Leben von Schostakowitsch werden durch Spielszenen dargestellt, allerdings nicht mit Schauspielern realisiert, sondern durch Marionettenfiguren. Die für den Film von Georg Jenisch eigens angefertigten Figuren haben maskenartige Gesichtszüge, sind keine Karikaturen, sondern weisen eine unheimliche Ähnlichkeit mit ihren realen Vorbildern auf.
Am Ende seiner Suche stellt Armin Mueller-Stahl fest, dass er für seinen Film kein klar umrissenes Bild des Komponisten zeichnen kann – zu widersprüchlich sind die Aussagen seiner Gesprächspartner. Er trifft sich deshalb mit der Witwe von Schostakowitsch an dessen Grabstein. Statt einer Antwort übergibt sie ihm eine Erzählung von Tschechow, die von einem Soldaten handelt, der sich nach Russland zurücksehnt, aber in der Fremde sterben muß. Schostakowitsch hat sich diese Geschichte unmittelbar vor seinem Tod vorlesen lassen.

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 Produktionsinformationen   Anzahl der Drehtage k.A.
  Lauflänge 90'
 Technische Informationen   Seitenverhältnis k.A.
  Farbe/SW Farbe