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  • >>dresdenprague (Internationaler Titel)
  • Dresden Prag (Arbeitstitel)
Kurzspielfilm | 2008 | Liebe, Road Movie

Drehdaten

Drehtage13
DrehorteBerlin, Prag

Projektdaten

Lauflänge40
SeitenverhältnisCinemascope (1 : 2,39)
BildnegativmaterialSuper 16
BildpositivmaterialDigital Betacam
TonformatStereo

Kurzinhalt

Luise ist schwanger, aber das ist nicht das Problem. Sie wohnt mit ihrem Freund Jan zusammen, ihr Studium hat sie abgeschlossen, ihre Beziehung ist harmonisch - eigentlich ist alles perfekt. Und doch kann sie sich nicht freuen. Das kann doch noch nicht alles gewesen sein…

Über Nacht lief Luise davon. In Prag suchte sie eine alte Freundin, die sie aber nicht fand.
Trotzdem wollte Luise nicht zurück. Sie blieb in der fremden Stadt. Mit ihrer alten DV-Kamera.

Jan kommt morgens aus der Kneipe. Zu Hause stellt er verwundert fest, dass Luise wieder in der Wohnung war. Ihre Tasche steht vor dem Bett und auf dem Küchentisch liegt ihre alte DV-Kamera, aber Luise ist nicht da. Wie für ihn vorbereitet ist das Display aufgeklappt.
Zornig und verwirrt schaltet er die Kamera ein.

Im Wechsel zwischen den scheinbar willkürlichen DV-Bildern und einer klassischen filmischen Perspektive, sehen wir Luise auf ihrer Suche.

Sie lernt ein paar Jugendliche kennen, folgt ihnen auf eine Party. Sie tanzt. Zum ersten Mal seit langer Zeit weiß Luise nicht, wie der Abend enden wird.
Sie lernt Viktor kennen.

Jan sieht die Videobilder und kämpft mit seinen Gefühlen. Mehrmals schaltet er die Kamera aus, nur um sie wieder einzuschalten.

Luise und Viktor treffen sich. Die Romanze löst sich jedoch auf, als sie gerade entsteht.

Sie muss sich ihrer Situation stellen. Durch die DV-Kamera wendet sich Luise direkt an Jan. Sie erzählt ihm von der Schwangerschaft und gesteht ihre Unsicherheit,
sich für ihn und das Kind - oder gegen die Beziehung zu entscheiden. Die Worte gehen ihr aus...

Jan sieht sich das Band bis zum Ende an und die Ebenen verschmelzen. Parallel sieht der Zuschauer, wie auch Luise sich das Band in Prag ansieht. Langsam beginnt sie zu begreifen, wofür sie sich schon längst entschieden hat.

Als Luise schließlich nach Hause kommt, sitzt Jan noch unverändert auf dem Boden. Sie setzt sich zu ihm und es entsteht ein leiser Dialog.
Schauspieler*inRollenameSynchronschauspieler*in / Sprecher*in
 Anna Leo
Luise [HR]
 Matthias ZiesingJan [HR]
 Sabine SchwarzloseGeronimo [NR]
AbteilungTätigkeitNameAnmerkung
DrehbuchDrehbuchautorMartin Leo
DrehbuchDrehbuchautorMaximilian Leo
KameraKameramann/DoP Matteo Cocco
KostümKostümbildnerin Krisha Lindner
LichtOberbeleuchter Niko Lambertz
MusikKomponistGeorg Rohbeck
ProducerProduzentJonas Katzenstein
ProducerProduzentKeve Zvolenszky
RegieRegisseurMaximilian Leo(27 min) 16mm, Prag, Berlin,
SchnittEditorFrederik Geisler
TonFilmtonmeister Constantin Bömers
TonFilmtonassistent Caspar Sachsse
Ton-PostproduktionSounddesigner Matteo Bohé

Facilities

Geschäftsbereich FirmaAnmerkung
TonEquipment 3Pin Filmton
VFX / PostproduktionTon (Postproduktion)artaudioO-Tonbearbeitung, Sounddesign, Mischung
PreisträgerJahrPreisKategorie 
 Matteo Cocco2010Der Deutsche Kamerapreis 2010Kurzfilmnominiert
Frederik Geisler2010Der Deutsche Kamerapreis 2010Montage - Kurzfilmnominiert