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Lebensträume - Alfons Müller-Wipperfürth (2006)

Sparte Doku (Reihe)
Regie Marvin Entholt  
Ausführende Produktion Arena Aktuell Film u...
 
AuftragssenderNDR
ProduktionslandDeutschland

Cast   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Schauspieler Rollename
  Dennis Junge  diverse  [NR]  

Crew   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Abteilung Tätigkeit Name Anmerkung
  Produktion Produktionsleiter  Dieter Kirsten
  Produktionsassistent  Stefan Mancofschi
  Regie Regisseur  Marvin Entholt Deutscher Wirtschaftsfilmpreis 2006

Produktionsfirmen   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Firma  
  Arena Aktuell Film und TV GmbH

Vertriebs- / Verleihfirmen Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Firma  

Facilities Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Geschäftsbereich Firma

Kurzinhalt Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
Er war der Fließband-Schneider der Nachkriegsjahre und einer der erfolgreichsten Manager des Massengeschmacks. Alfons Müller-Wipperfürth produzierte Männermode in strapazierfähiger Qualität und verkaufte sie zu Schleuderpreisen, von Hosen über Anzüge bis hin zu Mänteln. Er war der billige Jakob der Massenproduzenten. Direkt nach Kriegsende produzierte er mit sieben Näherinnen und drei Nähmaschinen aus alten Wehrmachtsdecken und Uniformstoffen Mäntel und Hosen.


220 Geschäfte und 8.000 Mitarbeiter in sechs Ländern
Sofort nach der Währungsreform 1948 hatte er 400 Arbeiterinnen unter Vertrag. Die Menschen brauchten Arbeit und preiswerte Bekleidung. Der Laden brummte und wuchs. Müller ließ dort produzieren, wo es genügend billige Arbeitskräfte gab. Sein Spartick machte ihn berühmt und berüchtigt. Anfang der 70er Jahre war der Hosen-Tycoon Herr über 18 Fabriken in sechs Ländern. Er hatte 220 eigene Läden in Deutschland, 8.000 Mitarbeiter weltweit, machte einen Jahresumsatz von einer halben Milliarde Mark und fuhr hohe Gewinne ein.


Die Schweiz und die Steuern
1959 verlegte er den Konzernsitz in die Schweiz, der günstigen Steuern wegen. Die deutschen Steuerbehörden jagten ihn. 1964, auf dem Weg vom schweizerischen Lugano in sein Werk im belgischen Pepinster, stürzt er mit dem eigenhändig gesteuerten Firmenflugzeug über der Eifel ab. Drei Menschen sterben, Alfons Müller-Wipperfürth wird im Kreiskrankenhaus von Mayen verhaftet. Er zahlt und geht zurück in die Schweiz. Doch seine ganz große Zeit ist vorbei. Die Deutschen verschmähen zunehmend seine fantasielose Massenware. Der Name Müller-Wipperfürth wird zur Hypothek. Die Banken machen Druck und binnen fünf Jahren zerfällt sein Textilimperium. Alfons Müller-Wipperfürth zieht sich nach Österreich zurück und stirbt dort 1986.


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 Technische Informationen   Seitenverhältnis k.A.
  Farbe/SW Farbe