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Die Zeit der roten Nelken (2003)

Sparte Dokumentarfilm
Regie Heidi Specogna
Ausführende Produktion TAG/TRAUM Filmproduk...  
 
ProduktionslandDeutschland

Cast   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Schauspieler Rollename

Crew   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Abteilung Tätigkeit Name Anmerkung
  Kamera Kameramann  Rainer Hoffmann
  Musik Komponist  Andreas Weiser
  Producer Produzent  Gerd Haag
  Regie Regisseurin  Heidi Specogna
  Schnitt Editor  Ursula Höf

Produktionsfirmen   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
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  TAG/TRAUM Filmproduktion GmbH & Co KG 

Vertriebs- / Verleihfirmen Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
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 Geschäftsbereich Firma

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Eine fast neunzigjährige Frau blickt zurück, erinnert sich, erzählt. Sie kannte: das zaristische und das revolutionäre Russland, die Weimarer Republik, den Nationalsozialismus, Leben auf der Flucht, Exil, die DDR und das wiedervereinigte Deutschland.

Ich - im Alter einer Enkelin - stelle Fragen, höre zu, bin neugierig auf die Geschichten dieses unglaublichen Lebens. Was die Protagonistin und die Filmemacherin verbindet, ist die Frau dazwischen: Tamara Bunke, Kampfgefährtin Che Guevaras, 1967 für die Befreiung Lateinamerikas in Bolivien gefallen. Heute ziert das Bild der Kämpferin Mädchenzimmer, T-Shirts, Plakatwände in aller Welt. Nadja Bunke ist Tamaras Mutter. Sie sagt, sie sei so alt geworden, weil sie die Letzte ist, die für die Ehre ihres Töchterchens streiten will/muss. Nach ihr wird die Geschichte der ‘Tania La Guerrillera’ von Hollywoods Drehbuchautoren neu erfunden werden.

Wann und wie nimmt man Abschied von etwas, das einem wichtig war im Leben? Verändert sich ein Bild in der Erinnerung? Wie verabschiedet man sich überhaupt voneinander - wenn es für immer sein soll?

Die Idee zu diesem Film ist aus dem Bewusstsein heraus entstanden, dass wir zu der Generation Filmemacher gehören, die als letzte mit Zeitzeugen zu Themen der deutschen Geschichte arbeiten kann - und, dass wir dies nicht mehr lange werden tun können. Der Film ist auch für mich ein Abschiednehmen.

Die gestalterische Umsetzung des Portraits ist daher eine persönliche und auf der visuellen Ebene ein enger Ausdruck der über die Jahre gewachsenen Beziehung zu Nadja Bunke. Ein filmisches Begleiten durch ihre Geschichte und die Rituale eines alten Menschen, dessen erstes erinnertes Bild, sich drei Tage vor dem ersten Weltkrieg eingeprägt hat. Es ist dort noch immer mit aller Lebendigkeit abzurufen.

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 Produktionsinformationen   Anzahl der Drehtage k.A.
  Lauflänge 98 Min
  Förderungen Film- und Medienstiftung NRW
Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein
 Technische Informationen   Seitenverhältnis k.A.
  Farbe/SW Farbe