Kinospielfilm | 1990 | Deutschland, Litauen

    Kurzinhalt

    Es ist Sommer im Jahre 1905. Die elf jährige Josefine Stern fährt mit ihrer Mutter und ihren beiden älteren Brüdern in das Sommerhaus nach Litauen ans Meer. Doch anders als in den früheren Ferien wollen die Brüder in diesem Jahr von ihrer kleinen Schwester nichts wissen; sie verschwinden in einer Scheune im Wald und bereiten ein geheimes Projekt vor. Josefine ist einsam und langweilt sich. Sie fährt mit dem Fahrrad heimlich ans Meer und sehnt ihren Vater herbei, der als Photograf durch die Welt reist. Und tatsächlich, der Vater kommt. Zum Erstaunen aller macht er seiner Tochter ein großes und ungewöhnliches Geschenk: Josefine bekommt seine alte Kamera. Mit Feuereifer lernt sie das nötige Handwerk und entdeckt die Welt der Photografie, die Welt ihrer eigenen Bilder. Bald reicht die nahe Umgebung des Hauses nicht mehr aus und sie unternimmt immer weitere Ausflüge mit Fahrrad und Kamera. Die Suche nach neuen Bildern bringt Josefine in unbekannte Gegenden und führt zu Begegnungen mit fremden Menschen und so entsteht zu jedem ihrer Photos eine eigene Geschichte. Josefines neue Kunst und Selbständigkeit erweckt bei ihren Brüdern Interesse. Sie benötigen jetzt ihre Hilfe. Josefine wird in das Geheimnis eingeweiht. "Das Sommeralbum" erzählt Geschichten von Selbstfindung, von Träumen und von der Vergänglichkeit der Zeit.