Kurzinhalt

    8.000 Zimmer, alle mit Seeblick. Täglich zwei Sonderzüge mit je 1.000 Urlaubern. In Friedenszeiten monumentales Seebad, im Krieg ein riesiges Lazarett. Im Wechseltakt Sonne, Erholung und Propaganda. In nur 18 Monaten klotzten 3.000 Maurer, Eisenbieger und Handlanger ab 1936 ein fünf Kilometer langes Ungetüm an den Strand der Insel Rügen. Doch der Kriegsbeginn machte einen Strich durch die Rechnung der Nazis. Der Lebenstraum des Urlaubschefs des Reiches, Robert Ley, vom monumentalen Riesenseebad "Prora" für den deutschen Arbeiter und Soldaten wurde nie vollendet.Am 24. August um 23.00 zeigt das NDR Fernsehen Steffen Schneiders aufwendige Dokumentation "Urlaubsmaschine Prora - Das Naziseebad auf Rügen" über die monströse Ruine des Kraft-durch-Freude Bads. Noch nie gezeigtes historisches Filmmaterial aus Privatbesitz und aus russischen Beute-Archiven geben Einblicke in das nie vollendete Freizeitimperium. Die letzten Zeitzeugen erzählen von Visionen und Bauanstrengungen.
    AbteilungTätigkeitNameAnmerkung
    KameraKameramann/DoPLutz Hofmann
    KameraEB Assistent Bild-Ton Tobias Fritzsch
    KamerabühneKranoperator Tobias Fritzsch
    RegieRegisseurSteffen Schneider
    SchnittEditor Robert Handrick

    Produktionsfirmen

    FirmaAnmerkung
     LOOKSfilmLOOKS Film & TV Produktionen GmbH