Kurzinhalt

    Der Wiener Erich Lessing ist einer der bedeutendsten Fotografen der Gegenwart. Ein Schwer-punkt seines reichhaltigen Schaffens sind seine eindrucksvollen und unverwechselbaren Fotos vom Leben in den ehemaligen Ostblockländern.

    In ihrem Porträt zeichnet die Filmemacherin und Leiterin des Österr. ZeitzeugenArchivs, Ruth Deutschmann, den Werdegang dieses unermüdlichen, kantigen und mutigen Chronisten, dessen Karriere auch die Geschichte des Bildjournalismus im vorigen Jahrhundert wider-spiegelt. Die Unterzeichnung des Österreichischen Staatsvertrages, die Ungarische Revolution und Lessing's Erlebnisse als "Fotograf des Kalten Krieges" sind ebenso Teil der Dokumen-tation wie seine Erinnerungen an 1938, als er gerade noch rechtzeitig vor den Nazis nach Palästina flüchten konnte. Im Epilog schildert Erich Lessing seine Beurteilung der politischen Gegenwart und wirft einen Blick in die Zukunft.

    Zu Wort kommt auch Traudl Lessing, seine Frau. Die Journalistin verschaffte ihrem späteren Mann 1947, nach seiner Rückkehr aus Palästina, einen Job als Fotoreporter bei der amerikanischen Agentur Associated Press.