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Morgen ist Freitag (2007)

Sparte Kurzspielfilm
Regie Anna Deutsch
Ausführende Produktion Filmuniversität Babe...
 

Cast   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Schauspieler Rollename
  Tim Ahlers  Herwig Räther  [HR]  
  Christina Große  Sonia  [HR]  
  Katharina Spiering  Heidi  [NR]  
  Henrik Zimmermann  René  [NR]  

Crew   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Abteilung Tätigkeit Name Anmerkung
  Ausstattung Szenenbildnerin  Pia Skudlarek
  Kamera Kamerafrau  Sandra Morgenstern
  1. Kameraassistent  Dennis Lobert
  Musik Komponist  Andreas Lange
  Produktion Produktionsleiterin  Julia Terrey
  Set Runner  Daniel Merget
  Regie Regisseurin  Anna Deutsch
  Schnitt Final Cut Operator  Maryna Shuklina
  Ton Filmtonmeister  Dominik Avenwedde

Produktionsfirmen   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Firma  
  Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf

Vertriebs- / Verleihfirmen Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Firma  

Facilities Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Geschäftsbereich Firma
  Ausstattung Locations und Studios   Location Networx Datenbank

Kurzinhalt Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
Als der erfolglose Staubsaugervertreter Herwig Räther umzieht, weist ihn sein Vormieter auf eine benachbarte Wohnung hin. Durchs Fernglas sieht man eine junge Frau am Telefon. Der Vormieter gibt ihm augenzwinkernd und mit den Worten „Ich habe sogar ihre Nummer! Die telefoniert nämlich professionell!“ einen Zettel mit einer Hotline-Nummer.
Der schüchterne Räther sieht oft durch das Fernglas, die Frau fasziniert ihn. Sie wirkt unglücklich. Die ständigen Telefonate strengen sie wohl sehr an.
Schließlich ruft er die Hotline an. Er ist bestürzt, als „Monique“ lasziv verspricht, ihm „alle Wünsche zu erfüllen“. Fassungslos legt er auf. Für ihn steht fest: Er muss die Nachbarin aus dem Sumpf der Sex-Hotline retten!
Einzig die Urne mit der Asche seiner Mutter, die auf einem Wandboard steht, lässt ihn zögern. Während seiner Beobachtungen am Fenster sieht er oft dort hin und hat ein schlechtes Gewissen. Er beginnt Zwiegspräche mit seiner Mutter und erklärt ihr, was mit der schönen Nachbarin geschieht.
Er beschließt, Sonia zu besuchen. Mit einem seiner Verkaufsmuster geht er hinüber.
Am Klingelbrett liest er: Sonia Lindner-Schmidt. Als er läuten will, öffnet sich die Haustür. Sonia! Sie sprechen kurz miteinander. Sie steht unter Zeitdruck. Räther erfährt, dass sie jeden Freitag um die gleiche Zeit zum Bahnhof muss. Aha, nicht nur die Telefonhotline, sie muss regelmäßig jemanden treffen! Wahrscheinlich ihren Zuhälter, der sie unterdrückt und erniedrigt!
Wieder spricht er mit der Urne: „Mama, diese Frau muss wieder lachen ... Die muss fröhlich sein ... Die muss da raus!“
Die im Internet bestellten Tücher, Betäubungsmittel, zwei Flugtickets und die Reisetasche treffen Freitag früh ein. Und eine Pistole. Er habe keine Zeit, Sonia alles vorher zu erklären, sagt er der Urne. Er wisse ja nicht, wen sie am Bahnhof trifft. Und: „Ich hab die lieb, Mama.“
Am Freitag beobachtet er Sonia wieder mit dem Fernglas. Als sie das Haus verlässt, wird er aktiv. „Es geht los!“ Er packt die Tasche und wendet sich noch einmal zur Urne. „Ich muss jetzt los, Mama. Ich muss jetzt alleine ... Ich muss jetzt mal ohne Dich!“
Er stürmt aus der Wohnung. Im Treppenhaus spricht ihn sein Vormieter an. Räther hört kaum zu, erklärt aber dankbar, er habe recht gehabt, was die Nachbarin angehe. Dann eilt er hinaus. Der Vormieter ist verdutzt und berichtet seiner Frau von der falschen Telefonnummer und dem Gespräch. Empört fordert sie ihn auf, Räther zu folgen und alles aufzuklären.
Sie setzt sich ins Auto und schaltet das Radio ein. Man hört Sonias Stimme – es handelt sich um die Wiederholung einer Sendung der Telefonseelsorge. Gleichzeitig, sieht man Sonia, Räther und den Vormieter hektisch die Straße entlang laufen. Sonia steigt ins Auto, während Räther immer schneller und immer angestrengter läuft. Der Vormieter gibt auf und kehrt zu seiner Frau zurück, die immer gespannter der Radiosendung lauscht.
Sonia hat längst am Bahnhof geparkt, als Räther verschwitzt und außer Atem dort ankommt. Nervös hält er Ausschau und entdeckt sie. Er versteckt sich und kramt zitternd nach den Tüchern und dem Betäubungsmittel. Als er wieder hochsieht, sieht er einen braungebrannten Mann mit dunkler Brille, offenem Hemd und Goldkette auf Sonia zugehen. Der Zuhälter! Hektisch kramt Räther nach der Waffe. Als der Mann an Sonia vorbeigeht, sieht man Vater und Kind, die strahlend auf Sonia zu gehen. Kurz bevor sie Sonia erreichen, hat Räther die Pistole gefunden und springt auf, den Blick auf sie gerichtet.
Langsam senkt sich der Arm mit der Waffe. Wie gelähmt beobachtet Räther die glückliche Familie, bis sie wegfahren.
Räther bleibt allein auf dem mittlerweile menschenleeren Bahnhofsplatz zurück. Es beginnt zu regnen.

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 Produktionsinformationen   Anzahl der Drehtage k.A.
  Lauflänge 15'
 Technische Informationen   Seitenverhältnis k.A.
  Bildnegativmaterial 16mm
  Farbe/SW Farbe