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Ostkreuz - Bahnhof Berlin (2006)

Sparte Kurzspielfilm
Regie diverse
Ausführende Produktion edition impasto
 

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 Schauspieler Rollename

Crew   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Abteilung Tätigkeit Name Anmerkung
  Musik Komponist  Peter Nikolai Sounddesign/Komposition
  Regie Regisseurin  Laura Geiger
  Regisseur  Tom Kretschmer

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 Firma  
  edition impasto

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 Geschäftsbereich Firma

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Ein persönliches Portrait über einen Bahnhof - zwischen dem was war und dem was kommt. Der Bahnhof Ostkreuz wird die nächsten zehn Jahre saniert, um sich dann der Reihe anderer neusanierter Großbahnhöfe in Berlin anzuschließen. Deshalb sehen wir den Zeitpunkt als gekommen, den jetzigen Zustand des Bahnhofs mit seinem speziellen Charakter und Rhythmus zu beschreiben. Wir betrachten den Bahnhof als ein Stück Berliner Zeitgeschichte, das sich ähnlich der Evolution den verschieden Zeiten angepasst hat und sich heute als gewachsenes Biotop mit vielen Nischen und auf kuriose Weise improvisierten und kraftvollen Eigenleben erweist. Genau diese 100-jährigen Spuren haben wir in einer filmischen Dokumentation festgehalten. Eine Art Melancholie des Abschieds. Kontrovers dagegen steht die augenscheinlich baufällige Architektur und der anstehende Umbau des Bahnhofs. Unser Augenmerk gilt dabei den gewachsenen sozialen Strukturen auf und um den Bahnhof, welche sich verändern werden. Regen tropft durch die Bahnhofsdächer aus Teerpappe und rinnt die ausgelatschten Treppen hinunter. Der Bahnsteig mit seinen alten gusseisernen Säulen steht unter Wasser. Und doch schiebt die Bahnhofsaufsicht in stoischer Ruhe mit einem Besen seit jeher das Wasser die Bahnsteigkante hinunter. Und die Klofrau ist froh, dass ihr Blumenbeet und die Bäume auf ihrem Bahnsteig endlich Wasser bekommen. Geliebt und gehasst von seinen Fahrgästen ist der Berliner Bahnhof Ostkreuz ein Dauer-Provisorium, eine zusammengeflickte Zumutung, ein Durcheinander mit karger Eleganz. Ohne einen einzigen Aufzug und mit Technik der 20 Jahre erinnert er eher an ein Museumsbahnhof als an den verkehrsreichsten S-Bahn-Knotenpunkt Deutschlands. Die zehnjährige Umbausphase zu einem Großbahnhof wird wohl für das 130 Jahre alte Ostkreuz eine geradezu überstürzt ablaufende Verwandlung. Der Film deutet den Verlust von Atmosphäre, Eigenart und sozialen Beziehungen des Bahnhofs an. Eine Gratwanderung zwischen notwendiger Veränderung und Bewahrung von gewachsenen Strukturen. Ein Versuch diesem maroden und doch so charmantem Bahnhof Ostkreuz mit poetischen Bildern ein Denkmal zu setzen

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 Produktionsinformationen   Anzahl der Drehtage k.A.
  Lauflänge 8'30''
 Technische Informationen   Seitenverhältnis k.A.
  Farbe/SW Farbe