Dokumentarfilm | 2004-2006 | 3sat, ORF [at], ZDF [de] | Deutschland, Österreich

    Kurzinhalt

    Ein Bildermahl im Breitwandformat, das nicht immer leicht verdaulich ist - und an dem wir alle Anteil haben. Eine pure, detailgenaue Filmerfahrung, die dem Publikum Raum für eigene Erkenntnisse lässt.
    Willkommen in der Welt der industriellen Nahrungsmittelproduktion und der High-Tech-Landwirtschaft! Zum Rhythmus von Fließbändern und riesigen Maschinen gibt der Film kommentarlos Einsicht in die Orte, an denen Nahrungsmittel in Europa produziert werden: Monumentale Räume, surreale Landschaften und bizarre Klänge - eine kühle industrielle Umgebung, die wenig Raum für Individualität lässt. Menschen, Tiere, Pflanzen und Maschinen erfüllen die Funktion, die ihnen die Logistik dieses Systems zuschreibt, auf dem der Lebensstandard unserer Gesellschaft aufbaut.

    Unser täglich Brot zeigt die Nahrungsmittelproduktion als Spiegelbild unseres gesellschaftlichen Wertekanons: viel, einfach, schnell, wenige produzieren für uns alle. Kommentarlos und ohne erklärende Interviews entfaltet sich der Film auf der Leinwand wie ein irritierender Traum: ein insistierender Blick, begleitet vom Flirren, Rattern, Schlagen, Schlürfen, hydraulischen Atmen der Maschinen - nur Hühnergeschrei ist lauter.
    (Quelle: film.at)
    AbteilungTätigkeitNameAnmerkung
    DrehbuchDrehbuchautorWolfgang Widerhofer
    DrehbuchDrehbuchautorNikolaus Geyrhalter
    KameraKameramann/DoPNikolaus Geyrhalter
    Kamera1. Kameraassistent Gerald PieschESP/BRD/NL/B/DK/PL
    Kamera1. KameraassistentPaul Schön
    RegieRegisseurNikolaus Geyrhalter
    SchnittEditorWolfgang Widerhofer
    TonFilmtonmeisterHjalti Bager-JonathanssonPoland, Spain
    TV-/Web-ContentRedakteurinInge ClassenZDF/3sat
    PreisträgerJahrPreisKategorie 
    Wolfgang Widerhofer2008Adolf-Grimme-PreisInformationen & Kulturgewonnen
    Nikolaus Geyrhalter2008Adolf-Grimme-PreisInformationen & Kulturgewonnen
    ArtLandDatumAnmerkung
    KinostartÖsterreichFreitag, 21.04.2006