Dokumentarfilm | 2003 | arte | Gesellschaft | Deutschland

Drehdaten

Drehtage16

Projektdaten

Lauflänge30 Min
SeitenverhältnisTV 4:3 (1 : 1,33)
BildnegativmaterialBetacam SP/SX
BildpositivmaterialBetacam SP/SX
TonformatMono

    Kurzinhalt

    Berlin ist ihr neues Zuhause oder wenigstens ihr Exil, doch der Krieg gegen Saddam Hussein berührt sie tief, die Türken und die Kurden in Berlin. Sie bangen um ihre Familien in der Heimat, schließlich ist die Türkei Frontstaat, und im Nordirak haben die Kurden ein provisorisches Territorium unter eigener Verwaltung. Die Kurden erinnern sich an die Giftgasangriffe von Saddams Soldaten im Jahre 1988 auf ihr Volk. Für sie ist der Krieg im Irak eine Chance, den verhassten Diktator endlich loszuwerden. Die Türken wiederum fürchten die Folgen des Krieges für ihr Land: Was geschieht, wenn die türkische Armee in den Kampf vor allem im Nordirak, im Kurdenland, eingreift? Die ARTE-Reporter Jacqueline Steigner und Nick Hanke haben die ersten zehn Tage des Krieges bei zwei Familien in Berlin verbracht, einer aus Irakisch-Kurdistan und einer aus der Türkei. Diese beiden Familien stehen stellvertretend für die Sorgen, Ängste und Hoffnungen von 2, 1, Millionen Türken und, teils in dieser Zahl inbegriffen, 500.000 Kurden in Deutschland.

    Produktionsfirmen

    FirmaAnmerkung
    Steffen Steigner Filmproduktion