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Lebensträume - Josef Neckermann. Der Mann, der es möglich machte (2003)

Sparte Doku (Reihe)
Regie Rainer Mill
Ausführende Produktion Arena Aktuell Film u...
 

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 Schauspieler Rollename

Crew   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Abteilung Tätigkeit Name Anmerkung
  Kamera Kameramann  Andreas Stonawski
  Regie Regisseur  Rainer Mill
  Schnitt Editor  Yvonne Stroemer
  TV/Web Content Redakteur  Rainer Markgraf

Produktionsfirmen   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Firma  
  Arena Aktuell Film und TV GmbH

Vertriebs- / Verleihfirmen Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
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 Geschäftsbereich Firma

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Josef Neckermann (1912 - 1992) weiß früh, was er will: "Ich bin immer angetreten, um Erster zu sein. Ein zweiter Platz ist für mich eine Niederlage" - mit diesem Motto visiert der selbstbewusste junge "Necko" nach der Mittleren Reife sein Ziel an, ein ganz Großer zu werden. Begünstigt durch die Nürnberger Rassengesetze der Nationalsozialisten erwirbt er innerhalb kürzester Zeit zwei jüdische Kaufhäuser und einen Wäscheversand. Neckermann wird Reichsbeauftragter und stattet die Armeen in Russland mit Winteruniformen aus. Nach dem Zusammenbruch des Dritten Reiches übersteht er die Entnazifizierungsverfahren unbeschadet und baut sein Handelsgeschäft neu auf. Mit sensationell niedrigen, auf der Basis von Massenfertigung kalkulierten Preisen gelingt es Josef Neckermann, aus Luxusgütern preiswerte Konsumartikel zu machen. "Neckermann macht´s möglich". Mit diesem Werbeslogan setzt er Ludwig Erhards "Wohlstand für alle" - Politik in klingende Münze um. Bald kommen zum Versandgeschäft auch noch Kaufhäuser, Fertigheime, Reisen und Versicherungen hinzu. Getreu seinem zweiten Lebensmotto: "was Du tust, das tue ganz", startet er gleichzeitig eine Karriere als Dressurreiter und Vorsitzender der Deutschen Sporthilfe. 1976 bricht sein Imperium zusammen. Neckermann verliert fast seinen gesamten Besitz - und erträgt auch seinen Untergang mit eiserner Disziplin. Nach seinem turbulenten Leben befragt, antwortet "Necko" mit der ihm eigenen Gradlinigkeit: "Wenn man ehrlich ist, würde man sagen, man würde gar nichts anders machen." Am 13. Januar 1992 - mit 79 Jahren - stirbt der Mann, der seinen Traum gelebt hat.

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