Daten werden geladen ... Einen Moment bitte.

 © Maik Bialk / SWR
  

Gysi und ich (2006)

Arbeitstitel Die Rückkehr - Gregor Gysi
Sparte Dokumentarfilm
Regie Maik Bialk
Ausführende Produktion Filmakademie Baden-W...
 
ProduktionslandDeutschland
GenrePolitik, Porträt

Cast   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Schauspieler Rollename

Crew   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Abteilung Tätigkeit Name Anmerkung
  Kamera Kameramann  Marcel Seehuber
  Kamerafrau  Astrid Schult
  Postproduction/VFX Digital Colorist  Elmar Weinhold
  Producer Producerin  Jean-Young Kwak
  Regie Regisseur  Maik Bialk
  Schnitt Editor  Sarah Krumbach
  Ton Filmtonmeister  Stephan van den Bruck
  Filmtonmeister  Hacky Hagemeyer
  Filmtonmeister  Magnus Pflüger teilweise
  TV/Web Content Redakteurin  Gudrun Hanke-el Ghomri SWR (Junger Dokumentarfilm)

Produktionsfirmen   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Firma  
  Filmakademie Baden-Württemberg
  SWR - Junger Dokumentarfilm

Vertriebs- / Verleihfirmen Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Firma  

Facilities Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Geschäftsbereich Firma

Kurzinhalt Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
Im Sommer 2005 kehrt Gregor Gysi nach einer längeren, auch gesundheitlich bedingten, Auszeit in die Politik zurück. Wenig später wird er zusammen mit Oskar Lafontaine an die Spitze der neuen Bundestagsfraktion »Die Linke« gewählt. Im Berliner Wahlkreis Treptow-Köpenick erringt er ein Direktmandat. Seine Rückkehr in die Politik löst große Hoffnungen aus. Für seine Anhänger ist Gregor Gysi noch immer ein Star. In seiner Partei gilt er als Garant für Wahlerfolge.

Auch der junge Filmemacher Maik Bialk ist von Gysis Ausstrahlung fasziniert: »Die Linke hat wieder eine Stimme und ein Gesicht. Endlich einer, der für soziale Gerechtigkeit kämpft – mit Argumenten, mit Witz und mit Charisma.« Er beschließt, Gregor Gysi in seinem politischen Alltag mit der Kamera zu beobachten. Ihn treibt die Frage, ob es heute noch Helden gibt, insbesondere in der Politik: »Klar kenne ich die Bedenken gegen den Begriff »Held« und vielleicht mache ich auch deshalb diesen Film.«

Der Film beginnt kurz nach Gysis Rückkehr in den Bundestag. Sechs Monate lang begleitet ihn das Filmteam in seinem beruflichen Alltag. Dabei konzentriert sich der Film auf die alltäglichen Termine zwischen dem Machtzentrum Berlin und der politischen Provinz. Maik Bialk verzichtet bewusst sowohl auf Interviews mit dem wortgewandten Politiker als auch mit seinen Parteifreunden und politischen Gegnern. Er versieht die genauen filmischen Beobachtungen mit persönlichen Kommentaren, ohne jedoch seine kritische Distanz zu verlieren.

Maik Bialk: »Das Spiel mit den Worten beherrscht er (Gysi) perfekt. Doch ich will keine neue Aufführung von ihm sehen. Aus dieser sicheren Rolle muss ich ihn herauslocken. Er rechnet mit Interviews und ich mache das Gegenteil. Ich frage nichts, ich beobachte meinen Helden nur.«

Der politische Alltag erweist sich schnell als ernüchternd. Gregor Gysis Arbeitstage sind streng durchorganisiert, Freiräume gibt es kaum. Pflichtbewusst und engagiert erledigt Gysi die Aufgaben, die ihm sein Terminkalender vorgibt. Professionell bemüht er sich, Müdigkeit und Stress in der Öffentlichkeit nicht zu zeigen. Maik Bialk: »Später, bei ausgeschalteter Kamera erzählt er mir, wie es ihm wirklich geht. Wir sitzen auf einem Berg von Kissen in einem orientalischen Café in Neustadt an der Weinstraße. Er sagt, er habe keine Lust auf die immer gleichen Veranstaltungen irgendwo in der Provinz – und dann redet er über das Leben mit Bodyguards, aufdringlichen Fans und den Verlust seines Privatlebens. Mein Held ist unglücklich. Das sagt er mir, weil er mich nicht anlügen will, aber auch weil er genau weiß, dass die Kamera jetzt nicht läuft.«

»Gysi und ich« ist ein persönliches Porträt des Politikers und Menschen Gregor Gysi. Der Film zeigt ihn mit seinen Stärken und Schwächen. »Gysi und ich« ist gleichzeitig ein Film über den heutigen Politikbetrieb und ein aufschlussreicher und humorvoller Blick auf das schwierige Wechselspiel von Medien und Politik, das auch der Autor selbst zu spüren bekommt.

(Quelle: SWR)

Release Dates Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
TV-Premiere Deutschland 05.11.2007 SWR

Weitere Projektdaten Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 
 Produktionsinformationen   Anzahl der Drehtage k.A.
  Drehzeit 01.01.2006 bis 05.07.2006
  Drehort/e deutschlandweit
  Lauflänge 60 Min.
 Technische Informationen   Seitenverhältnis k.A.
  Farbe/SW Farbe