Kurzinhalt

    Oberstaatsanwalt Dr. Maas, langjähriger Leiter der Sonderkommission „Organisierte Kriminalität“ bei der Berliner Polizei, strebt eine Berufung an den Bundesgerichtshof an – Anfang vom Ende der Soko, fürchtet nicht nur deren Computerfreak Jockel, der seine Ahnungen dann auch gleich bestätigt sieht, als er und seine Kollegen zu einem auf den ersten Blick eher gewöhnlichen Fall geschickt werden: Das Büro einer Import- / Exportfirma ist explodiert. Sonderbar ist dabei immerhin, dass sich unter den Trümmern Elektronikbauteile eines Modellhubschrauber befinden. Sonderbar auch, dass die Firma nicht einmal beim Finanzamt registriert war. Außerdem ist bei der Explosion ein Mann ums Leben gekommen, Jochen Franzen, Mitinhaber einer Softwarefirma. Schon bei der Nennung von deren Namen bekommt Jockel glänzende Augen, betreibt diese Firma doch das Internet-Spiel „Abraxox“ – längst Kult für Tausende von Mitspielern und eben auch Jockel. Seine Kollegen Mosch und Tessa befragen Franziska Siebert, beruflich wie privat Partnerin von Franzen, während Dirk Rickerts feststellen muß, dass die Wohnung des Toten durchsucht wurde. Die eigentliche Hiobsbotschaft aber kommt von Jockel, der völlig verzweifelt ist und sich auch nur Mosch anzuvertrauen wagt: Er ist sich nicht nur sicher, dass die Explosion im Büro durch einen mit Sprengstoff bestückten ferngelenkten Modellhubschrauber ausgelöst wurde, er kann inzwischen sogar belegen – dass er selbst diesen Hubschrauber gesteuert hat: Als Mitspieler von „Abraxox“, wo er innerhalb der virtuellen „Abraxox“-Stadt diese Aufgabe für einiges an Zusatzpunkten über seinen Computer ausgeführt hatte. Unwissentlich ist er so praktisch zu Franzens Mörder geworden. Immerhin hat Jockel aber auch eine Ahnung, wer hinter diesem Anschlag steckt: Sein früherer Informatik-Professor Schubert, dereinst Erfinder von „Abraxox“, seit Jahren im Nahen Osten verschollen und für tot erklärt. Jockel will Schubert suchen und die Sache mit ihm klären – und er bittet Mosch um 24 Stunden Zeit.
    Aber nicht nur Jockel geht eigene Wege, sondern auch Rickerts, der von seinem früheren BND-Kollegen Zachert angesprochen wird. Zachert erzählt ihm eine völlig andere Geschichte über Schubert, eröffnet ihm aber außerdem, dass der BND über die Softwarefirma von Franzen und Franziska in deutsche High-Tech-Firmen eindringt, um mögliche Sicherheitslücken aufzuspüren. Zachert verschweigt dabei allerdings, dass er seit Jahr und Tag die angeblich nur zu Prüfzwecken gewonnenen geheimen Informationen meistbietend verkauft. Und er schafft es, Rickerts misstrauisch auch gegen seine Soko-Kollegen zu machen.
    Jockel trifft sich mit Schubert, der ihm erklärt, dass er vor Jahren an die Araber verraten worden sei, weil er einen BND-Mann als Doppelagenten enttarnt hatte. Eigentlich sollte er hingerichtet werden, statt dessen haben die Araber ihn jedoch eingesperrt und seine Computerkenntnisse benutzt. Durch Zufall war ihm vor kurzem die Flucht gelungen, jetzt will er sich nur noch rächen an allen, die er für schuldig hält. Mittel seiner Rache ist das Internet-Spiel „Abraxox“, das nach wie vor auf seinem Mastercode basiert – wozu er also uneingeschränkten Zugang hat. Da er selbst aber wegen einer verkrüppelten Hand nicht mehr die nötige Fingerfertigkeit besitzt, müssen andere für ihn die Spielsteuerung übernehmen. Wie z.B. Jockel bei dem ersten Anschlag, der eigentlich Zachert galt, dem Verräter.
    Jockel versucht Schubert aufzuhalten, gerät dabei aber selbst in Lebensgefahr und entgeht nur knapp einem Anschlag. Seine Kollegen halten ihn für tot, was ihm die nötige Bewegungsfreiheit verschafft. Lediglich Mosch weiß Bescheid, was ihn den anderen gegenüber in eine schwierige Situation bringt, die eher noch verstärkt wird dadurch, dass Franziska zu ihm kurzzeitig ein sehr enges Verhältnis aufbaut.
    Nachdem auch ein zweiter Versuch scheitert, Zachert mittels „Abraxox“ zu töten (dieses Mal hatte Tessa einen Monstertruck durch die Straßen von „Abraxox“ gelenkt – und damit unwissentlich ein mit Sprengstoff gefülltes Modellauto durch die Straßen von Berlin gelenkt), verschanzt Schubert sich in der Zentrale der Softwarefirma, wohl wissend, dass Zachert sich ihm stellen wird, letztlich um ihn auszuschalten. Dafür hat Schubert aber vorgesorgt, u.a. indem er einer „Abraxox“-Spieler-Gemeinde den „Tower des Todes“ für viele Highscores zum Geschenk gemacht hat: Eine tödliche Konfrontation von virtueller und tatsächlicher Welt.
    Obwohl die Soko es in letzter Sekunde schafft, eine Katastrophe zu verhindern, ist ihr Ende besiegelt: Zu viel gegenseitiges Misstrauen ist gerade bei der Lösung dieses also letzten Falles hochgekommen. Die Sonderkommission „Organisierte Kriminalität“ existiert nicht mehr.
    AbteilungTätigkeitNameAnmerkung
    KameraKameramann/DoP Matthias Tschiedel
    Kamera1. Kameraassistent Dariusz Brunzel
    KameraStandfotograf Hans-Joachim Pfeiffer
    KostümKostümbildnerin Jutta Eckerlin
    LichtBest BoyHeiko Repmann
    MaskeMaskenbildnerHelmut Rühl
    MaskeMaskenbildnerin Tatjana Gluska
    MusikKomponistGünther Fischer
    Postproduction/VFXVFX ProducerThomas Mulackc.o.r.e. digital pictures Gmbh
    ProducerProducerinBernadette Schugg

    Facilities

    Geschäftsbereich FirmaAnmerkung
    Ausstattung, Kostüm, MaskeDekoration Movie ConstructionBaubühne
    Ausstattung, Kostüm, MaskeRequisitenRequisitentransporte D. EckhardtTransporte und mehr
    Vor der KameraKomparsen/Kleindarsteller agentur wanted