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Einsteins Erben und das Monster aus dem All (2004)

Sparte Doku (Reihe)
Regie diverse
Ausführende Produktion Docuvista Filmproduk...
 
AuftragssenderZDF
ProduktionslandDeutschland
GenreWissenschaft

Cast   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Schauspieler Rollename

Crew   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Abteilung Tätigkeit Name Anmerkung
  Kamera Kameramann  Robert Dinges
  Musik Komponist  Sergios Roth
  Regie Regisseur  Thomas Hies
  Regisseurin  Gisela Graichen
  Schnitt Editor  Sergios Roth

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  Docuvista Filmproduktion

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Es geschah vor 26000 Jahren: Unheimliche Kräfte ziehen die fremde Sonne aus ihrer Bahn, immer schneller umkreist sie das schwarze Monster, bis sie plötzlich mit einem gewaltigen Feuerwerk explodiert und im Nichts versinkt. Das Schwarze Loch im Herzen unserer Galaxie bei einer Sternenmahlzeit - kürzlich beobachtet von den deutschen Astronomen Reinhard Genzel und Günther Hasinger vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik.

Mit den stärksten Teleskopen der Weit blicken die Astrophysiker hinaus bis zu den Grenzen des Universums, sehen Welten entstehen und wieder vergehen - und kommen trotz aller Professionalität und Routine aus dem Staunen nicht heraus: Im Weltall geschehen Dinge, die wir mit unserer Alltagserfahrung einfach nicht begreifen können", sagt Günther Hasinger, der am Tag der Sendung für seine Forschungsarbeit mit dem renommierten Leibnizpreis der Deutschen Forschungsgemeinschaft ausgezeichnet wird.

Vor allem anderen werden die beiden Forscher von den Geheimnissen der Schwarzen Löcher in den Bann gezogen, jenen Schwerkraftmonstern, denen nicht einmal das Licht entkommt: Sie saugen es einfach auf und bleiben daher unsichtbar. Albert Einstein hatte errechnet, dass es sie geben müsse - und wollte seinen eigenen Berechnungen nicht glauben. Unfasslich erschien ihm die Vorstellung, Schwarze Löcher wanderten durch das Universum wie riesige Staubsauger, alles verschluckend, was ihnen in den Weg kommt.

Einsteins wissenschaftlichen Erben blieb es vorbehalten, die Thesen ihres großen Vorgängers zu bestätigen: Erst vor kurzem gelang Reinhard Genzel der unumstößliche Beweis, dass das Sternengrab im Zentrum unserer Milchstraße tatsächlich existiert. Doch schon wenden sich die Forscher neuen Fragen zu: Wie kommt das Monster zu seiner Beute? Was geschieht in dem Augenblick, da Sternenstaub und ganze Sonnen auf Nimmerwiedersehen in seinem Schlund verschwinden? Und: Wird auch unser eigenes Sonnensystem, unsere Erde eines Tages zur Beute eines Schwarzen Lochs?

Um diese Rätsel zu lösen, wagen die beiden Wissenschaftler ein einzigartiges Experiment. Zeitgleich wollen sie zwei der modernsten Teleskope der Welt auf das Zentrum unserer Galaxie richten und den Moment abpassen, in dem das schwarze Loch wieder zuschlägt. Reinhard Genzel nutzt dazu das größte Observatorium der Weit in der chilenischen Atacama-Wüste. Günther Hasinger beobachtet die Datenströme seines Satelliten SWIFT, den er erst kürzlich in die Erdumlaufbahn geschossen hat und der vor allem die Strahlung der Schwarzen Löcher messen soll.

Der Film begleitet die beiden deutschen Astronomen nach Chile und in die USA. Er beobachtet, wie das aufwändige Experiment vorbereitet und die Rakete mit dem hochempfindlichen Spezial-Satelliten gestartet wird. Eine Forschungsreise zu Radioteleskopen, die in den Anden auf 5000 Metern Höhe entstehen, sowie der Besuch beim im Bau befindlichen Stratosphärenflugzeug SOFIA, dem spektakulären "fliegenden Teleskop", gewähren Einblicke in die Zukunft der Astronomie. Und das ZDF-Team ist dabei, wenn die Forscher ihr gemeinsames Experiment auswerten, um die Geheimnisse des Schwarzen Lochs zu lüften. (Quelle: ZDF)


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 Produktionsinformationen   Anzahl der Drehtage k.A.
  Drehort/e Deutschland, Chile, USA
 Technische Informationen   Seitenverhältnis k.A.
  Farbe/SW Farbe