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Starke Frauen in der Kunst (2015-2017)

Sparte Dokumentarfilm
Regie Marieke Schroeder
Ausführende Produktion Thali Media GmbH
 
AuftragssenderBR
ProduktionslandDeutschland
GenreKunst

Cast Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Schauspieler/in Rollename

Crew   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Abteilung Tätigkeit Name Anmerkung
  Kamera Kameramann/DoP  Ralph Netzer
  Kameramann/DoP  Bernd Effenberger
  Kameramann/DoP  Eric Trometer
  Kameramann/DoP  Paul Georg Busse
  Regie Regisseurin  Marieke Schroeder
  Schnitt Editorin  Gaby Kull-Neujahr
  Editorin  Evelyn Peine
  Ton Tonmann (Non-Fiction)  Thomas Keller
  Tonmann (Non-Fiction)  Dominic Titus
  Ton-Postproduktion Mischtonmeister  Sören Blüthgen
  TV-/Web-Content Redakteurin  Monika Lobkowicz BR/arte
  Redakteurin  Sonja Scheider BR/arte
  Redakteur  Matthias Leybrand BR

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 Firma  
  Thali Media GmbH

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 Geschäftsbereich Firma

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Am Ende des 19. Jahrhunderts hatten Künstlerinnen es schwer. Malweiber wurden sie genannt. Der Zugang zu den Akademien war verschlossen. Gabriele Münter gehörte zur ersten Generation von Frauen, die selbstbewusst sagten: Mein Beruf ist Künstlerin. Die Dokumentation erzählt die Geschichte dieser Frauen und ihrer Kunst.

„Ich war in vieler Augen doch nur eine unnötige Beigabe zu Kandinsky. Dass eine Frau ein ursprüngliches, echtes Talent haben, ein schöpferischer Mensch sein kann, das wird gern vergessen“, schrieb Gabriele Münter im Jahr 1926 in ihr Tagebuch. Das Leben von Gabriele Münter und ihre Kunst sind untrennbar miteinander verbunden. Die Dokumentation zeigt die Entwicklung dieser modernen Frau. Münter (1877-1962) wurde geprägt von einer Mutter, die in Amerika gelebt hatte und das steife Korsett der deutschen Gesellschaft nicht aushalten konnte. Früh wird sie Waise und reist im Alter von 19 Jahren durch die Vereinigten Staaten. Sie fotografiert und das ist so etwas wie der Urknall ihres künstlerischen Daseins. Der Film zeigt diese unbekannten Aufnahmen. Und dabei lernt man einiges über die Künstlerin Münter. Sie wusste genau, was sie fotografierte. So wie sie auch später immer genau wusste, was sie malte. Münter zog es anschließend nach München, das damals als fortschrittliches Kunstmekka galt. Sie meldete sich in der Kunstschule Phalanx an. Ihr Lehrer hieß Wassily Kandinsky. Er war von ihrem großen Talent hingerissen. Kurze Zeit später begann die Liebe. Der Film erzählt vom Leben in Schwabing, vom Künstlerleben in Murnau, dem blauen Land, vom Blauen Reiter und den Streitereien, von Künstlerkolleginnen, die das Malen aufgeben, um ihrem Mann den Vortritt zu lassen. Nach der Trennung braucht sie lange, um wieder auf die Beine zu kommen. Aber sie stellt aus. Und sie malt weiter. Sie stirbt 1962. Es gibt wenige Tage, an denen sie nicht gemalt hat. Der Film zeigt ihre Kunst, darunter Gemälde, die das erste Mal aus den Lagern des Lenbachhauses geholt werden, und Restauratoren, die sie kriminologisch rekonstruieren. Er zeigt das Leben einer Frau, die sich der Kunst verschrieben hat. Und er zeigt, was diese Pionierin der Kunst an Vorarbeiten für die nächsten Generationen geleistet hat. Mit den Künstlerinnen Isa Genzken und Carolee Schneemann begegnet der Zuschauer außerdem zwei Künstlerinnen, die diese Fackel weitertragen.

(Quelle: arte)

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TV-Premiere Deutschland 20.11.2017 arte

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 Produktionsinformationen   Anzahl der Drehtage k.A.
  Lauflänge 53 Min.
 Technische Informationen   Seitenverhältnis k.A.
  Farbe/SW Farbe