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 © SWR/ARD
  

Weltspiegel-Reportage - Frauenaufstand im Macholand (2017)

Arbeitstitel Die neue Revolution in Lateinamerika
Sparte Reportage (Reihe)
Regie Michael Stocks
DrehbuchMichael Stocks
Ausführende Produktion SWR Südwestrundfunk
 
ProduktionslandDeutschland

Cast Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Schauspieler/in Rollename

Crew   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Abteilung Tätigkeit Name Anmerkung
  Drehbuch Drehbuchautor  Michael Stocks
  Story  Verena von Schoenfeldt Idee und Produktion
  Kamera Kameramann/DoP  Juan Pablo Mondini
  Regie Regisseur  Michael Stocks
  TV-/Web-Content Redakteur  Ull Neuhoff

Produktionsfirmen   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
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  SWR Südwestrundfunk

Vertriebs- / Verleihfirmen Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
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Kurzinhalt Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
Karina hatte ihren Mann 15 Mal angezeigt. Er hatte sie geprügelt, vergewaltigt. Die Polizei in Buenos Aires kümmerte sich nicht. Am Ende der Gewaltspirale zündete ihr Mann Karina an. Sie überlebte mit Verbrennungen von 55 Prozent. Jetzt steht sie unter Polizeischutz, weil die Familie des Mannes sie noch immer nicht in Ruhe lässt und ihr die gemeinsamen Kinder entziehen will. Ein Fall von vielen, denn statistisch stirbt alle 36 Stunden eine Frau in Argentinien durch häusliche Gewalt.

Im Macholand Argentinien stieß jeder, der diese Gewalt ansprechen wollte, bis vor kurzem auf eine Mauer des Schweigens. Doch jetzt schreien es Frauenorganisation heraus. Mit Massendemonstrationen gegen den "Femizid" (Frauenmorde) stehen sie auf. Zehntausende waren im November gekommen, um zu demonstrieren. Im März zum Internationalen Frauentag waren es noch mehr. Die Kampagne "Ni una menos", was so viel wie "Keine mehr" bedeutet, formierte sich als neue lautstarke Bewegung. Ausgehend von Argentinien greift sie auf andere Teile Lateinamerikas über. Die "Weltspiegel-Reportage" folgt den starken Frauen bei ihrer Arbeit in einer Machowelt, die in den Städten, aber vor allem auf dem Land ungebrochen scheint. Auch in Peru.

Wie selbstverständlich Gewalt gegen Frauen ist, zeigt ein noch immer nicht ganz aufgearbeiteter Fall von staatlicher Gewalt. Über Jahre hatte die Regierung von Peru indigene Frauen ohne ihr Wissen sterilisieren lassen. Esperanza, eine Bäuerin aus dem Norden Perus, wurden 1996 Nahrungsmittel und Vitamine angeboten – tatsächlich aber wurde sie unter Narkose gesetzt. Als sie aufwachte, litt sie unter extremen Schmerzen im Unterleib. Man hatte sie sterilisiert.

Zwangssterilisationen hatte sich der peruanische Staat einfach herausgenommen – als Mittel gegen Bevölkerungswachstum. Die Weltgesundheitsorganisation führte Peru in einem Bericht von 2013 auf Platz drei der Länder mit der höchsten Zahl von weiblichen Gewaltopfern.

Michael Stocks besucht mit seinem Team die neuen Revolutionärinnen, bringt uns ihre Welt nahe und begleitet den Kampf der Frauen gegen die Unterdrückung im Macholand.

(Quelle: ARD)

Release Dates Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
TV-Premiere Deutschland 10.06.2017 ARD

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 Produktionsinformationen   Anzahl der Drehtage k.A.
  Lauflänge 29 Min.
 Technische Informationen   Seitenverhältnis k.A.
  Farbe/SW Farbe