Kinodokumentarfilm | 2017-2018 | Deutschland
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    Kurzinhalt

    arlotta, eine charmante Frau Mitte fünfzig, konnte sich in ihrem gesamten Leben noch nie an ein Gesicht erinnern. Sie erkennt nicht einmal ihr eigenes. Jeden Morgen begegnet ihr beim Blick in den Spiegel eine unbekannte Frau. Seit ihrer Geburt leidet Carlotta an Gesichtsblindheit, einem Defizit ihres Gehirns. Sie blickt in ein Gesicht und hat es im nächsten Moment vergessen. So ist Carlotta seit ihrer Geburt von Fremden umgeben und hat ein nur unvollständiges Bild von sich selbst. Die Handlung des Films beginnt in einer kleinen Region des Gehirns, spezialisiert auf die Ver-arbeitung von Gesichtern. Ausgehend vom Aktivitätsmuster dieser Nervenzellen ergründet der Neurowissenschaftler und Filmemacher Valentin Riedl Carlottas Welt. Der Film wird Carlottas Sichtweise der Welt lebendig und kreativ übersetzen und dabei ihre starken Selbstporträts sowie surreale Einträge aus ihrem intimen Traumtagebuch mit poetischen Eindrücken aus der wissenschaftlichen Sphäre der Gesichtswahrnehmung mischen. (http://www.corsofilm.de/film/LostInFace.php)