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 © WDR/arte
  

Pier Paolo Pasolinis Reisen durch Italien (2017)

Arbeitstitel Eine lange Strasse aus Sand
Fremdsprachiger TitelPier Paolo Pasolini: Regards sur l’Italie
Sparte Dokumentarfilm
Regie Claus Bredenbrock
DrehbuchClaus Bredenbrock
Ausführende Produktion Florianfilm GmbH  
 
AuftragssenderWDR [de]
ProduktionslandDeutschland
GenreBiografie, Doku, Kultur, Kunst

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 Schauspieler/in Rollename

Crew   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Abteilung Tätigkeit Name Anmerkung
  Drehbuch Drehbuchautor  Claus Bredenbrock
  Kamera Kameramann/DoP  Bernd Meiners
  Kameramann/DoP  Harald Erschbaumer
  Musik Komponist  Ritchie Staringer
  Postproduction/VFX Title Designer  Arno Blumenstock
  Producer Produzentin  Marianne Schäfer
  Producerin  Anna Steuber
  Produktion Produktionsleiter  Oliver Lau
  Produktionsleiter  Jorge Bogalho WDR
  Regie Regisseur  Claus Bredenbrock
  Schnitt Editor  Johannes Hiroshi Nakajima
  Ton Filmtonmeister  Mike Schmidt
  Filmtonmeister  Giacomo Verrando
  TV-/Web-Content Redakteur  Dr. Sabine Rollberg WDR/arte
  Redakteur  Adrian Lehnigk WDR

Produktionsfirmen   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Firma  
  Florianfilm GmbH 
  Arte [de/fr] in Zusammenarbeit

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Facilities Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Geschäftsbereich Firma

Kurzinhalt Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
Zwischen 1959 und 1971 kommt Pier Paolo Pasolini auf drei großen Reisen durch Italien zu der Überzeugung, dass sich sein Heimatland dramatisch zu seinem Nachteil verändert; auch für die Zukunft ist Pasolinis Prognose düster. Seine Kritik an der Konsumgesellschaft, den Medien, dem öffentlichen Leben fällt gnadenlos aus.

Zeit seines Lebens unternahm Pier Paolo Pasolini mehrfach umfangreiche Reisen durch ganz Italien, immer in der Absicht, das Land und seine Einwohner genauer kennenzulernen. Für die Illustrierte "Successo" beging er 1959 eine Reise entlang der italienischen Küste, von Ventimiglia bis Triest, begleitet wurde er von dem Fotografen Paolo Di Paolo. Von März bis November 1963 reiste Pasolini erneut quer durch Italien, vom industrialisierten Norden bis in den archaischen Süden, um die Menschen an ihrem Arbeitsplatz oder in der Freizeit über die Liebe und ihre sexuellen Vorlieben zu befragen. Gemeinsam mit der linken Bewegung Lotta Continua realisiert er 1971 den Dokumentarfilm "12 dicembre" über den Bombenanschlag auf der Mailänder Piazza Fontana im Jahr 1969.

Der Film enthält dazu auch ausführliche Interviews mit Arbeitslosen in Neapel, Arbeitern in den Marmorbrüchen von Carrara und mit Menschen in Reggio di Calabria, die sich damals über Wochen Schlachten mit der Polizei lieferten. Er zeigt Italien als Land im Ausnahmezustand. Die Leichtigkeit und der Optimismus der 60er Jahre wichen der "bleiernen Zeit" des folgenden Jahrzehnts. Pasolinis Kritik an der Konsumgesellschaft, den Medien, dem öffentlichen Leben fiel gnadenlos aus. "In wenigen Jahren sind die Italiener zu einem heruntergekommenen, lachhaften, monströsen, kriminellen Volk geworden" – eine Überzeugung, die er nach seinen Reisen durch das Land Ende der 60er Jahre formulierte.

(Quelle: arte)

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TV-Premiere Deutschland 21.10.2018 arte

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 Produktionsinformationen   Anzahl der Drehtage k.A.
  Drehzeit 10.08.2015 bis 25.06.2017
  Drehort/e Italien
  Lauflänge 52 Min.
 Technische Informationen   Seitenverhältnis TV 16:9 (1 : 1,78)
  Tonformat Stereo
  Farbe/SW Farbe

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