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Den gode tysker/Der gute Deutsche (2017)

Sparte Dokumentarfilm
Regie Reinhard Joksch
DrehbuchReinhard Joksch
Ausführende Produktion Fokus Geschichte e.V...
 
ProduktionslandDeutschland
GenreDoku, Geschichte
Statusin Finanzierung
Drehbeginnnoch nicht bekannt

Cast   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Schauspieler Rollename

Crew   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Abteilung Tätigkeit Name Anmerkung
  Drehbuch Drehbuchautor  Reinhard Joksch
  Kamera Kamerafrau/DoP  Sabine Streckhardt ARD
  Kameramann/DoP  Maximilian Stolarow
  Produktion Herstellungskoordinatorin  Judith Joksch
  Produktionsleiterin  Judith Joksch
  Regie Regisseur  Reinhard Joksch
  Schnitt Editor  Oliver Karsitz
  Ton Filmtonmeister  Sascha Czycykowski
  Filmtonmeister  Maximilian Goessgen
  TV-/Web-Content Redakteur  Britta-Susann Lübke Radio Bremen

Produktionsfirmen   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
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  Fokus Geschichte e.V.

Vertriebs- / Verleihfirmen Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
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Facilities Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Geschäftsbereich Firma

Kurzinhalt Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
Dokumentation über das Leben des deutschen Diplomaten Georg Ferdinand Duckwitz, der in Yad Vashem als „Gerechter unter den Völkern“ geehrt wurde. Duckwitz war an der Rettung der dänischen Juden 1943 ebenso beteiligt, wie an der Verhandlung und Ausarbeitung der Ostverträge unter Kanzler Willy Brandt. Ein Bremer Bürger, der die Geschichte Deutschlands durch sein Handeln und sein Denken maßgeblich mitgeprägt hat.
Vor fast 75 Jahren unternimmt das NS-Regime den Versuch, die in Dänemark befindlichen Juden als Teil der „Endlösung“ zu deportieren. Der verbrecherische Plan scheitert. Die Masse der jüdischen Bevölkerung kann über den Öresund nach Schweden fliehen und entkommt der Vernichtung. Die Geschichte der „Menschenmauer“, die damals von Dänen um ihre jüdischen Mitbürger errichtet wurde, gereicht ihnen und Dänemark bis heute zur Ehre.
Ein wichtiger Gegenspieler der Gestapo und SS im Herbst 1943 - das Ereignis jährt sich 2018 zum 75. Mal - ist ein Deutscher: Georg Ferdinand Duckwitz. Er informiert dänische Kontaktpersonen frühzeitig über die geplante Deportation - was letztlich zur Rettung so vieler Menschen führt. Duckwitz hat auch später ausgeprägte Vorstellungen, wie Diplomatie und vor allem Ostpolitik der Bundesrepublik aussehen soll und plädiert bereits Ende der 1950er Jahre für eine neue Osteuropa-Politik Bonns. Am Tag der Unterzeichnung des Warschauer Vertrages geht Willy Brandt in jener berühmten Geste vor dem Ehrenmal des Warschauer Ghettos auf die Knie. Dass der Weg zur Versöhnung zwischen Deutschen und Polen gebahnt wurde, daran hat Duckwitz als Staatssekretär des Auswärtigen Amts, Verhandlungsführer und enger Berater Brandts wie Scheels bedeutenden Anteil.
Die Dokumentation ist keine bloße Nacherzählung der Lebensgeschichte eines Mannes, der heute vom Auswärtigen Amt als jemand bezeichnet wird, der: "… sich gegen den Zeitgeist und erst recht gegen die Verbrechen der Nazis stellte, dessen moralischer „Kompass“ nicht nur weiterhin funktionierte, sondern Richtschnur seines Handelns wurde.“ Vielmehr zeigt der Film anhand verschiedener Lebensabschnitte von Georg Ferdinand Duckwitz, dass es einerseits möglich war, Widerstand gegen die Vernichtungspläne der Nazis zu leisten, wenn auch mit Gefahren verbunden, wie andererseits die deutsche Nachkriegspolitik um eine Position ringt, die nach dem Kalten Krieg der 1950er und 1960er Jahre erst spät die neue Ostpolitik ermöglicht und damit das Tor für eine dauerhafte europäische Friedenspolitik öffnet.
Quelle: Nordmedia

Release Dates Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
TV-Premiere Deutschland 02.10.2017 ARD

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 Produktionsinformationen   Anzahl der Drehtage k.A.
  Drehort/e Bremen, Bremerhaven, Cuxhaven, Berlin; Kopenhagen, Espegarde, Gilleleje (Dänemark); Jerusalem, Tel Aviv (Israel)
  Lauflänge 43 Minuten
  Förderungen nordmedia - Film- und Mediengesellschaft - Produktionsförderung: 18.000,00 € (3/2017)
 Technische Informationen   Seitenverhältnis k.A.
  Farbe/SW Farbe