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Benno Ohnesorg - Sein Tod und unser Leben (2016-2017)

Sparte Dokumentarfilm
Regie Simone Jung
Ausführende Produktion Hessischer Rundfunk
 
Auftragssenderarte
ProduktionslandDeutschland

Cast Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Schauspieler/in Rollename

Crew   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Abteilung Tätigkeit Name Anmerkung
  Kamera Kameramann/DoP  Dominik Schunk
  Kameraassistent (Non-Fiction)  Jens Benner
  Kameraassistent (Non-Fiction)  David Elias Kar
  Regie Regisseurin  Simone Jung [1] 
  Schnitt Editor  Joachim Wölcken
  Ton Tonmann (Non-Fiction)  Stefan Gensert
  Tonmann (Non-Fiction)  Wolfgang Müller [1] 

Produktionsfirmen   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Firma  
  Hessischer Rundfunk

Vertriebs- / Verleihfirmen Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
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Facilities Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Geschäftsbereich Firma

Kurzinhalt Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
2. Juni 1967, Westberlin: Die Polizei geht mit massiver Gewalt gegen protestierende Studenten vor, die den Besuch des Schahs von Persien verhindern wollen. Um 20.35 Uhr liegt in den Armen von Friederike Hausmann der sterbende Benno Ohnesorg - am Hinterkopf getroffen von einer Polizeikugel. Der Schuss zielte in viele Köpfe und veränderte Lebensläufe. Im Dokumentarfilm "Benno Ohnesorg - Sein Tod und unser Leben" erzählen Menschen, für die der 2. Juni 1967 zum Wendepunkt wurde, ihre persönliche Geschichte: Friederike Hausmann politisiert sich. Ralf Reinders radikalisiert sich so, dass er zu den Waffen greift und zum Terroristen wird. Zusammen mit anderen wird er die "Bewegung 2. Juni" gründen und den Politiker Peter Lorenz entführen. Der Polizist Martin Textor ist noch in der Ausbildung und wird von alten Nazi-Offizieren gedrillt. Auch er bleibt nicht unberührt vom Tod des Studenten. Durch seine eindrucksvolle Montage entwickelt der Film mehr als nur ein Abbild der damaligen Geschehnisse: Während die Zeitzeugen erzählen, erleben sie Aufbruch und Aufbegehren, Empörung und Wut neu. Unterstützt durch die Originalaufnahmen von Thomas Giefer trägt der Dokumentarfilm die damalige Stimmung in die Gegenwart. Heute gilt der 2. Juni 1967 häufig als Geburtsstunde der Radikalisierung, doch der Tag hatte eine einschneidende Wirkung auf die gesamte Gesellschaft. Ohnesorgs Tod wird zum Fanal für die westdeutsche Studentenbewegung. Die Tragödie, die den Protesten gegen den Staatsbesuch des Schahs von Persien folgte, markiert in Westdeutschland den Ausgangspunkt für einen tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandel, der nicht erst 1968 begann.

(Quelle: ARD/arte)

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TV-Premiere Deutschland 16.05.2017 arte

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 Produktionsinformationen   Anzahl der Drehtage k.A.
  Lauflänge 53 Min.
 Technische Informationen   Seitenverhältnis k.A.
  Farbe/SW Farbe