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 © Hoferichter & Jacobs
  

Was wurde aus der SED? (2016)

Sparte Dokumentarfilm
Regie Jan N. Lorenzen
DrehbuchJan N. Lorenzen
Ausführende Produktion Hoferichter & Jacobs...  
 
AuftragssenderMDR
ProduktionslandDeutschland

Cast Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Schauspieler/in Rollename Synchronschauspieler/in / Sprecher/in
    Sprecher  Hans Hendrik Wöhler 

Crew   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Abteilung Tätigkeit Name Anmerkung
  Drehbuch Drehbuchautor  Jan N. Lorenzen
  Kamera Kamerafrau/DoP  Bernadette Paassen
  Musik Komponist  Eike Hosenfeld
  Producer Produzent  Olaf Jacobs
  Regie Regisseur  Jan N. Lorenzen
  Schnitt Editor  Stefan Buschner Avid

Produktionsfirmen   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Firma  
  Hoferichter & Jacobs GmbH 

Vertriebs- / Verleihfirmen Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
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Facilities Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Geschäftsbereich Firma

Kurzinhalt Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
„SED – das tut weh“ riefen die Menschen auf der Leipziger Montagsdemonstration im Dezember 1989. Sie hatten genug von der Misswirtschaft, von den Bespitzelungen der Stasi, von Umweltverschmutzung und dem Verfall der Städte. Sie hatten genug von der „Partei der Arbeiterklasse“, die für all die Missstände und Repressionen verantwortlich war. So wie der Staat, den die SED diktatorisch regiert hatte, würde sie verschwinden, das prophezeiten ihr fast alle Beobachter: In freien Wahlen hätte sie keine Chance!

Doch es kam anders: Schon den Wahlen im März 1990 erhielt die Partei fast 17 Prozent der Stimmen. Ein halbes Jahr später, im Dezember 1990 zog sie im wiedervereinten Deutschland in den Bundestag ein. Heute ist sie eine etablierte politische Partei. Wie ist das passiert?

Für den Film „Was wurde aus der SED?“ hat der Autor Jan N. Lorenzen mit vielen Zeitzeugen gesprochen, u.a. mit Norbert Voigtsberger, der 1989 auf dem außerordentlichen Parteitag der SED die Auflösung der Partei forderte, mit Dietmar Bartsch, der als Schatzmeister der PDS in den Jahren 1991 bis 1994 zum finanziellen Überleben der Partei beigetragen hat und mit Dietmar Keller, der sich 1994 im Deutschen Bundestag bei den Opfern der SED-Diktatur entschuldigte. Immer geht es dabei um die Fragen: Wie viel der alten SED steckt noch immer in der heutigen Nachfolgepartei? Wie hat die PDS den Sprung in eine pluralistische Parteiendemokratie geschafft? Und: wieso ist sie nicht einfach verschwunden – für immer abgewählt aufgrund ihrer Vergangenheit? Die Antworten sind verblüffend – und provozierend: Auch wenn viele Mitglieder die eigene Vergangenheit und die DDR insgesamt verharmlosen, hat die Partei insgesamt doch eine erstaunliche Metamorphose durchgemacht: Von der monolithischen Kaderpartei hat sich sich eine linke Sammlungsbewegung verwandelt. Und sie hat eine, stellt Prof. Manfred Wilke vom Forschungsverbund SED-Staat fest, damit auch eine Integrationsleistung vollbracht, in dem sie viele, die an ihrer DDR hingen, an die bundesdeutsche Gesellschaft gebunden hat. (https://www.hoferichterjacobs.de/tv/was-wurde-aus-der-sed-2/)

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TV-Premiere Deutschland 21.11.2016 ARD

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 Technische Informationen   Seitenverhältnis k.A.
  Farbe/SW Farbe