Lass den Papa liegen | © ABM
Dokumentarfilm | 2001 | 3sat | Familie, Musik, Porträt | Deutschland

Drehdaten

Drehtage5
DrehorteBonn

Projektdaten

Lauflänge28
SeitenverhältnisTV 4:3 (1 : 1,33)
BildpositivmaterialBetacam SP/SX
TonformatStereo

Trailer

Kurzinhalt

"Es ist komisch, wenn der vor einem liegt und man selber steht. Man hat das Gefühl der Überlegenheit gegenüber dem eigenen Papa. Und es sollte eigentlich anders rum sein." Matthias Buch war Dirigent und Komponist, als ihn 1990 ein Schlaganfall traf. Seither ist die linke Körperhälfte gelähmt, seine Persönlichkeit verändert und die Karriere beendet. Für seine vier Kinder (damals zwischen 4 und 10 Jahre alt) war plötzlich der Vater selbst auf Hilfe und Rücksicht angewiesen ist. Seine Frau, Angelika, sah sich allein gelassen mit einer immensen Verantwortung und einem Ehemann, in dem sie den Partner nicht mehr finden konnte. Das Porträt von Michael Bernstein zeigt eine Familie, die jetzt mehr als zehn Jahre mit dieser Herausforderung lebt. Die Behinderung des Vaters spielt zwar in vielen Lebensbereichen eine wichtige Rolle, sie wurde jedoch nie zum einzig bestimmenden Thema der Beziehungen. Denn Lebensmittelpunkt und Zusammenhalt der Familie ist - wie auch in der Zeit davor - die Musik. Matthias Buch, der inzwischen wieder komponiert, sagt heute: "Wenn ich Musik machen kann, habe ich den Eindruck, ich lebe. Wobei es nicht entscheidend ist, ob ich Klavier spiele oder komponiere oder singe. Es muß bloß ernst gemeint sein."
AbteilungTätigkeitNameAnmerkung
KameraKameramann/DoP Johannes Straub
KameraEB Assistentin Bild-TonAnja Schürenberg
RegieRegisseur Michael Bernstein [2]
SchnittEditorMjco Zuber

TV-Ausstrahlung

ArtLandSenderDatum / ZeitAnmerkung
ErstausstrahlungDeutschland3satDonnerstag, 03.05.2001