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 © Gassner / RBB/arte
  

Berührungen (2016)

Arbeitstitel Sexualassistenten bei der Arbeit (aka Caresses)
Sparte Dokumentarfilm
Regie Mechthild Gassner
Ausführende Produktion Gassner & Gassner Fi...
 
ProduktionslandDeutschland
GenreGesellschaft, Porträt, Sex

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 Schauspieler/in Rollename

Crew   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Abteilung Tätigkeit Name Anmerkung
  Kamera Kameramann/DoP  Johann Feindt
  Regie Regisseurin  Mechthild Gassner
  Schnitt Editorin  Anja Bombelli
  Additional Editor  Claudia Trost + PostPro-Beratung, Assistenz, Archiv
  Ton Filmtonmeisterin  Andrea Schmidt

Produktionsfirmen   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Firma  
  Gassner & Gassner Filmproduktion
  RBB - Rundfunk Berlin-Brandenburg Koproduktion
  Arte Koproduktion

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 Firma  

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 Geschäftsbereich Firma

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Sexualität ist heute kein Tabu mehr. Wir sind umgeben von nackten Körpern - in der Werbung, in Filmen, auf Plakaten und Zeitschriften. Fast durchwegs sind es schöne, meist junge Körper. Ihnen gestehen wir Erotik und Sexualität zu. Doch wo bleiben die Menschen, deren Körper nicht diesem Ideal entspricht? Menschen mit Behinderungen oder alte Menschen? Langsam findet ein Umdenken statt. Es wird wahrgenommen, dass auch Menschen mit Behinderungen und alte Menschen keine asexuellen Wesen sind. Es gibt Angebote, ein neues Berufsbild ist entstanden: die Sexualbegleiter und -begleiterinnen. Doch ihre Tätigkeit ist umstritten.

„Ich bin nicht anders als die anderen!”, sagt Torsten, der im Rollstuhl sitzt. „Auch ich sehne mich nach Zärtlichkeit, Intimität und Sexualität! Mit wem spreche ich darüber? Mit meinen Eltern? Mit Freunden?” Sexuelle Bedürfnisse werden Menschen mit Behinderungen in der Regel nicht zugestanden, mehr noch, sie werden ihnen abgesprochen. Doch es gibt Menschen wie Nina, Edith und Ronald, die das anders sehen. Sie nennen sich Sexualassistenten. Ist das nun Prostitution? Torsten ist sich bewusst, dass diese sexuellen Begegnungen nicht das sind, was er sich unter Liebe und Partnerschaft ersehnt, aber er kann und möchte auf die Begegnungen mit Edith nicht mehr verzichten. Auch Christine vermisst die Zweisamkeit in ihrem ansonsten ausgefüllten, selbstbestimmten Leben. Beide eint die Entscheidung, solange das große Ziel in ihrem Leben nicht realisierbar ist, wollen sie ihre Wünsche nach Zärtlichkeit und Berührung nicht negieren: Sie nehmen Kontakt auf zu Sexualassistenten. "Sexualbegleitung ist eine bezahlte sexuelle Dienstleistung!”, sagt Nina de Vries, die Pionierin der Sexualassistenz in Deutschland. Der Film erzählt von den Wünschen von Christine und Torsten, er zeigt aber auch, welche Fähigkeiten und Empathie es bei den Sexualassistenten braucht, sich auf ihre Klienten einzulassen. Berührungen sind ihre Arbeit. Berührungen sind schon seit Adam und Eva die elementarste Rückversicherung, dass man lebt. Auch deshalb sind sie so wichtig.

(Quelle: arte / ARD)

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TV-Premiere Deutschland 14.11.2017 arte

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 Produktionsinformationen   Anzahl der Drehtage k.A.
  Lauflänge 53 Min.
 Technische Informationen   Seitenverhältnis k.A.
  Farbe/SW Farbe