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Jüdisches Leben - #Kunstjagd.Wo steckt das verschollene Gemälde? (2015)

Sparte Dokumentarfilm
Regie diverse
Ausführende Produktion gebrueder beetz film...  
 
AuftragssenderBR
ProduktionslandDeutschland

Cast Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Schauspieler/in Rollename

Crew   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Abteilung Tätigkeit Name Anmerkung
  Drehbuch Archiv Recherche  Sandra Pfeil
  Kamera Kameramann/DoP  Jakob Stark
  Produktion Herstellungsleiterin (Line Producerin)  Kathrin Isberner
  Regie Regisseur  Christian Sawalski
  Regisseurin  Carolyn Braun
  Regisseur  Marcus Pfeil
  Ton Filmtonmeister  Johannes Hampel

Produktionsfirmen   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Firma  
  BR Bayerischer Rundfunk
  gebrueder beetz filmproduktion 
  SRF Schweizer Radio & Fernsehen (ehem. SF Schweize...

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Facilities Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Geschäftsbereich Firma

Kurzinhalt Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
Wenn sich heute die deutschstämmige Familie Engelberg bei ihrem Großvater Edward in Portland, Oregon, versammelt, sitzen sie zusammen im Wohnzimmer und blicken auf das Gemälde, das sie nur "unsere Mona Lisa" nennen. Es zeigt das Porträt einer Frau, die ein Buch hält. Eigentlich müsste dort ein zweites Gemälde des Künstlers Otto Theodor W. Stein hängen – eine leichte Variation desselben Motivs. Aber dieses zweite Bild, das nicht mehr im Familienbesitz ist, ist der Grund, dass sie überhaupt am Leben sind – die vier Generationen der Engelbergs – mit mehr als 30 Personen.
München 1938: Am Morgen nach der Reichspogromnacht kommt die Gestapo, um den jüdischen Kaufmann Jakob Engelberg ins KZ Dachau zu verschleppen. Daraufhin verlässt seine Frau Paula mit einem der beiden Gemälde die Wohnung und kommt noch am selben Tag mit einem Visum für die Schweiz zurück. Mit ihm erreicht sie die Entlassung ihres Mannes, und die Engelbergs fliehen über die Schweiz in die USA, wo sie in Sicherheit sind. Was aber wurde aus dem lebensrettenden Bild? Wo ist es heute?
Diese Geschichte bildet den Ausgangspunkt für das bislang beispiellose journalistische Experiment #Kunstjagd. Entscheidende Frage: Was passiert, wenn man sich heute, nach fast acht Jahrzehnten auf die Suche nach dem verschollenen Gemälde macht?
Im Sommer 2015 begaben sich die vier Reporter Carolyn Braun, Fredy Gareis, Marcus Pfeil und Christian Salewski auf einen mehrwöchigen Roadtrip quer durch Deutschland, Österreich und die Schweiz – immer auf den Spuren des verschollenen Gemäldes. In einem Radio-Podcast, auf der Film-Plattform Vimeo, in den sozialen Netzwerken und auf der Onlineseite www.kunstjagd.com berichteten sie parallel über den Verlauf ihrer ungewöhnlichen Recherche, bei der sie nicht lange allein blieben. Denn über What'sApp beteiligten sich mehr als 1.000 Menschen an der Suche. Über eine Viertelmillion Besucher zählte schließlich die Website www.kunstjagd.com
Dabei steht das verschollene Gemälde des heute weitgehend unbekannten Künstlers Stein stellvertretend für Millionen anderer Wert- und Kunstgegenstände, die während des Nationalsozialismus unter Verfolgungsdruck oder durch Raub den Besitzer wechselten und die noch heute unter uns sind. So dient der Ansatz der #Kunstjagd auch dazu, den Themenkomplex Raub- bzw. Fluchtkunst einem breiten Publikum zugänglich zu machen.
Fachlich begleitet wurde das Projekt von Wissenschaftlern des Zentralinstituts für Kunstgeschichte München. Dem historischen Kontext widmeten sich in zahlreichen Beiträgen neben dem BR auch die Medienpartner SRF, ORF, Deutschlandradio Kultur, Süddeutsche Zeitung, Rheinische Post und Der Standard. Der Film „#Kunstjagd“ bildet das Finale des transmedialen Projekts. (http://www.br.de/br-fernsehen/programmkalender/ausstrahlung-510600.html)

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TV-Premiere Deutschland 26.11.2016 BR

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 Produktionsinformationen   Anzahl der Drehtage k.A.
 Technische Informationen   Seitenverhältnis k.A.
  Farbe/SW Farbe