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Bubis - Das letzte Gespräch (2016-2017)

Sparte Dokumentarfilm
Regie Andreas Morell  
DrehbuchJohanna Behre 
Ausführende Produktion AVE Publishing GmbH ...  
 
AuftragssenderARD, HR, NDR, RBB
ProduktionslandDeutschland
GenreDokudrama

Cast Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Schauspieler/in Rollename
  Udo Samel  Bubis  [HR]  
  Falk Rockstroh  Seligman  [NR]  
  Viktor Tremmel  Stoessinger  [NR]  

Crew   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Abteilung Tätigkeit Name Anmerkung
  Drehbuch Drehbuchautorin  Johanna Behre
  Co-Autor  Andreas Morell
  Kamera Kameramann/DoP  Thomas Frischhut
  1. Kameraassistentin  Nadine Willeke Hessenteil
  Kamerabühne Kamerabühne  Lars Prahl dt. Teil / + Kran
  Kostüm Kostümbildnerin  Monika Seidl
  Producer Produzent  M. Walid Nakschbandi
  Creative Producerin  Johanna Behre
  Produktion Produktionsleiter  André Kotte auch Herstellungsleitung
  Produktionsassistentin  Susanne Doerry
  2. Produktionsassistent  Djhamila Rodshani
  Regie Regisseur  Andreas Morell
  1. Regieassistentin  Igna Gantscheva und Script/Continuity
  Schnitt Editorin  Melanie Schütze
  Ton Filmtonmeister  Eduard Jan
  Ton-Postproduktion Mischtonmeister  Kai `Hear´ Hoffmann
  TV-/Web-Content Redakteurin  Esther Schapira
  Redakteur  Rolf Bergmann

Produktionsfirmen   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Firma  
  AVE Publishing GmbH & Co. KG 

Vertriebs- / Verleihfirmen Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Firma  

Facilities Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Geschäftsbereich Firma

Kurzinhalt Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
Deutschland 1992. In Rostock-Lichtenhagen brennt das Sonnenblumenhaus, in dem vor allem Vietnamesen leben. Anwohner applaudieren und befeuern die rechts-radikalen Brandstifter. Als der Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland den Tatort besucht, kann er seine innere Bewegung kaum verbergen. Ignatz Bubis ist schockiert und erschüttert angesichts der schieren Gewalt. Ein lokaler CDU-Politiker findet, dass Bubis hier nichts zu suchen habe, seine Heimat sei doch Israel.

Wenige Monate vor seinem Tod gibt Ignatz Bubis im Jahre 1999 sein letztes Interview. Seine Lebensbilanz ist unüberhörbar: „Ich habe nichts oder fast nichts erreicht.“ Das Gespräch mit den beiden Journalisten Michael Stoessinger und Rafael Seligmann erscheint im Stern und entfacht eine heftige Debatte. Es wird ein Gespräch über Angst, Schuld, Deutschland und sein Leben als Jude in Deutschland. Bubis sinnt nach über die Macht des Zufalls und spricht über die Deutschen und ihren Umgang mit dem Holocaust.

Bis heute gilt dieses Interview als Bubis‘ Vermächtnis. Die unmittelbare Erfahrung von Bubis‘ Desillusionierung und seine Einsamkeit, sie werden zum Ausgangspunkt der Erzählung. Für die Dokumentation, eine Zusammenarbeit von hr, rbb, NDR und AVE, wurde das letzte Interview mit dem Schauspieler Udo Samel als Ignatz Bubis so einfach wie eindrucksvoll in Szene gesetzt. Es bildet den Rahmen für die Dokumentation. Interviews mit Bubis‘ Tochter Naomi in Tel Aviv, den Journalisten Michael Stoessinger und Rafael Seligmann, mit Weggefährten – wie Salomon Korn, Michel Friedman und Daniel Cohn-Bendit – entwerfen ein intimes und umfassendes Porträt.

Ihre Erinnerungen und sorgfältig ausgewählte Archiv-Sequenzen führen zurück in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, als sich Ignatz Bubis als Immobilieninvestor in Frankfurt am Main etablierte und recht bald als „jüdischer Spekulant“ angegriffen wurde, zurück in die Jahre seines politischen Engagements als „deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens“, als Brückenbauer, als Mahner und „moralische Autorität“ im Kampf gegen Fremdenhass und Antisemitismus.

Entstanden ist dabei eine intensive bild- und wortgewaltige Annäherung an einen streitbaren, engagierten Deutschen – der die deutsche Gesellschaft, in der er lebte, zu Lebzeiten nicht in Ruhe ließ. Der unbequem war, der sich angesichts von ausländerfeindlichen, rassistischen und antisemitischen Äußerungen, Ausschrei-tungen und rechtsradikalen Wahlerfolgen einmischte und seine Stimme erhob.

Die Autorin Johanna Behre und der Regisseur Andreas Morell dokumentieren das Leben und Wirken von Ignatz Bubis in angespannten Zeiten. „Bubis – Das letzte Gespräch“ ist eine Annäherung an Ignatz Bubis und eine Auseinandersetzung mit diesem Land. Ein Nachdenken über das Ankommen und Weggehen, über Zugehörigkeit und Fremdsein. Bubis‘ damalige Bilanzen und Prognosen – der Hass und die Gewalt – das ist auch die Gegenwart: Deutschland im Jahr 2017.

Quelle: http://ave-publishing.de/bubis/

Release Dates Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
TV-Premiere Deutschland 22.01.2017 ARD

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 Produktionsinformationen   Anzahl der Drehtage k.A.
  Drehzeit 26.09.2016 bis 15.10.2016
  Drehort/e Israel, Frankfurt, Berlin, Hamburg
  Lauflänge 45 min.
  Förderungen HessenFilm und Medien
 Technische Informationen   Seitenverhältnis k.A.
  Farbe/SW Farbe