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Und in der Mitte der Erde war Feuer (2010-2013)

Sparte Kinodokumentarfilm
Regie Bernhard Hetzenauer  
DrehbuchBernhard Hetzenauer 
Ausführende Produktion HfbK Hochschule für ...
 
ProduktionslandDeutschland
GenreBiografie, Essay, Familie, Geschichte

Cast   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Schauspieler Rollename

Crew   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Abteilung Tätigkeit Name Anmerkung
  Drehbuch Drehbuchautor  Bernhard Hetzenauer
  Kamera Kameramann/DoP  Bernhard Hetzenauer
  Regie Regisseur  Bernhard Hetzenauer
  Schnitt Editor  Bernhard Hetzenauer

Produktionsfirmen   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Firma  
  HfbK Hochschule für bildende Künste Hamburg

Vertriebs- / Verleihfirmen Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Firma  

Facilities Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Geschäftsbereich Firma

Kurzinhalt Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
Die 1912 in Prag geborene deutschsprachige Jüdin Vera Kohn floh nach der Besetzung der Tschechoslowakei 1939 nach Südamerika, wo sie sich in Ecuador eine neue Existenz aufbauen konnte. Nach einer mehrjährigen Schauspiellaufbahn in Quito wurden ihre psychischen Krisen unhaltbar. Auf der Suche nach Heilung kehrte sie nach Europa zurück und begab sich im Therapiezentrum des deutschen Gestalttherapeuten und Zen-Buddhisten Karlfried Graf Dürckheim im Schwarzwald in psychotherapeutische Behandlung. Sie erlernte dort seine »Initiatische Therapie« und kehrte nach drei Jahren geheilt nach Ecuador zurück. In Quito studierte sie anschließend Psychologie, wo sie als über 57-Jährige promovierte.

Mehr als 40 Jahre lang arbeitete Vera Kohn als Psychotherapeutin und unterrichtete Zen-Meditation. Sie leistete in Ecuador Pionierarbeit auf dem Gebiet der klinischen Psychologie.

In essayistischer Weise erzählt Bernhard Hetzenauer von mehreren Begegnungen mit der fast 100-jährigen Psychologin, in denen sie aus ihrem bewegten Leben erzählt und bei ihrer Arbeit begleitet wird. Vera Kohns Biografie und ihre berufliche Entwicklung werden mit persönlichen Fragen des Filmemachers nach Kollektivschuld und individueller Verantwortung in Beziehung gesetzt. Ein wichtiges Motiv ist Vera Kohns bis heute unbeantwortete Frage, wie es in der so stark von humanistischen Werten geprägten deutschen Kultur zum Nationalsozialismus kommen konnte.

(Quelle: HfbK)

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 Produktionsinformationen   Anzahl der Drehtage k.A.
  Drehort/e Hamburg, Quito, Mexiko-Stadt, Prag und Wien
  Lauflänge 78 Min.
  Förderungen Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein
 Technische Informationen   Seitenverhältnis k.A.
  Bildnegativmaterial 16mm
  Farbe/SW Farbe