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 © Andreas Voigt / DOK Leipzig
  

Alles andere zeigt die Zeit (2015)

Arbeitstitel Leipzig und anderswo 1989-2015
Fremdsprachiger Titel Time will tell
Sparte Dokumentarfilm
Regie Andreas Voigt
Ausführende Produktion Ajour Film- und Fern...
 
ProduktionslandDeutschland
GenreKultur

Cast   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Schauspieler Rollename

Crew   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Abteilung Tätigkeit Name Anmerkung
  Kamera Kameramann/DoP  Sebastian Richter
  Regie Regisseur  Andreas Voigt
  Schnitt Editorin  Kathrin Dietzel

Produktionsfirmen   Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Firma  
  Ajour Film- und Fernsehproduktion

Vertriebs- / Verleihfirmen Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Firma  

Facilities Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
 Geschäftsbereich Firma

PreiseHauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
Preisträger Jahr Preis Kategorie    
Kathrin Dietzel2016Film + SchnittpreisDokumentarfilmnominiert
Andreas Voigt2017Bayerischer Filmpreis 2016Dokumentarfilmgewonnen

Kurzinhalt Hauptdaten | Cast | Crew | Firmen | Projektdaten | Galerie | Preise | Links
Als Andreas Voigt und Sebastian Richter 1996 in Leipzig drehen, will der Skinhead Sven heiraten und wird häuslich. Ex-Punkerin Isabel versucht es mit einer bürgerlichen Existenz in Stuttgart. Und die Journalistin Renate möchte mit ihrer IM-Vergangenheit klarkommen und neu anfangen.

Bis 1986 reicht der Leipzig-Zyklus zurück. Die Bilder des kaputten Industriequartiers Plagwitz strukturieren den sechsten Teil und setzen besonders Renates tragische Geschichte ganz beiläufig in einen visuellen Kontext, der Verstehen ermöglicht. Der Film schöpft nicht nur aus den Tugenden der DEFA-Schule des Dokumentarfilms wie der Erfassung sozialer Zusammenhänge in einer genauen Bildsetzung und einer empathischen Nähe zu den Protagonisten, sondern ist vor allem eine Montage-Großleistung. Souverän verknüpft Voigt Material aus dem Jahr 25 der deutschen Wiedervereinigung mit jenem der Lethargie des Ostens, des 89er Aufbruchs und der Nachwende-Ankunft. Die eine andere war als jene, die uns das Narrativ der Mainstream-Medien glauben macht.

Voigt gelingt es, bis zum Schluss alle Erwartungen und gängigen Stereotype immer wieder zu unterlaufen. Es gibt keine Gewinner und Verlierer, eine Ost-Anwältin wickelt Westfirmen ab, und Hoffnung ist am Ende, wo man sie am wenigsten vermutet. Es geht nur darum, wie Isabel einst sagte, „das Leben zu schaffen.“ Kein „Ostfilm“, sondern ein monumentales Zeitgemälde.

(Quelle: Grit Lemke / DOK Leipzig)

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TV-Premiere Deutschland 01.11.2015 MDR

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 Produktionsinformationen   Anzahl der Drehtage k.A.
  Drehort/e Leipzig, Berlin, Stuttgart, Ruhrgebiet
  Lauflänge 93 Min.
  Förderungen Kulturelle Filmförderung Sachsen
 Technische Informationen   Seitenverhältnis TV 16:9 (1 : 1,78)
  Farbe/SW Farbe